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Wilhelm Kratt

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:

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Wilhelm Kratt (* 1869 in Karlsruhe, † 1949) war ein Karlsruher Fotograf.

Die Schule besuchte er in Baden-Baden, die er mit dem Abitur abschloss. Von 1888 bis 1891 machte er eine Lehre als Schauspieler beim Karlsruher Hoftheater, parallel dazu vertiefte er seine kunsthistorischen Kenntnisse am Polytechnikum bei Professor Lübke.

Vor seinem dreißigsten Lebensjahr musste er die Schauspielerei aufgeben, Grund waren ein schweres Lungenleiden und Schwerhörigkeit. Dann wandte er sich der „Lichtkunst” zu. Seine Lehrer dafür waren Prof. Schmidt in Karlsruhe sowie beim Hoffotografen C. Ruf in Freiburg. 1898 übernahm er in Heilbronn das Fotoatelier Schuler.

In dieser Zeit begann er mit dem Fotografieren einheimischer Kunstdenkmäler sowie Privathäuser und öffentliche Gebäude. Dabei bereiste er das badische und schwäbische Frankenland, Bodenseegebiet, Bretten und Bruchsal, den Tauberkreis und das Zollernland. Daraus ergaben sich 1928 etwa 12.000 Platten, sein „Badisches Denkmälerarchiv”, wie er es nannte. Einige der Bilder sind oftmals die einzigen Dokumente der durch Krieg oder Räumbagger zerstörten Bauwerke.

Inhaltsverzeichnis

Werke

(auch posthum)

  • „Karlsruhe um 1910” von Suse Schmuck, Harald Schmuck (Autoren) und Wilhelm Kratt (Fotograf), erschienen 1979 bei Engelhardt & Bauer
  • „Karlsruhe einst und heute – Vergleichende Stadtansichten”, erschienen 2007 im Verlag Regionalkultur

Nachlass

1936 kaufte der Staat sein Lebenswerk. Heute befinden sie sich beim Landesdenkmalamt (heute GLA?).

Quelle

Buch „Karlsruhe um 1910” von Suse Schmuck, Harald Schmuck (Autoren) und Wilhelm Kratt (Fotograf), erschienen 1979 bei Engelhardt & Bauer. Ist in der Stadtbibliothek ausleihbar.

Weblink

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