Otto Gruber

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Professor Dr. Otto Gruber (* 16. Mai 1883 in Offenburg; † 24. Januar 1957 in Aachen) war ein badischer Architekt. Er entwarf zusammen mit Valentin Gutmann das Leibgrenadierdenkmal in Karlsruhe.

Leben

Gruber studierte in Karlsruhe an der Technischen Hochschule (TH) Architektur bei Friedrich Ostendorf. 1913 wurde er Assistent an der TH. Nach seiner Promotion zum Dr. Ing. 1915 erhielt er 1919 einen Lehrauftrag an der TH Karlsruhe. Der Regierungsbaumeister (1920) und Privatdozent war seit 1921/’22 Teilhaber des Architekturbüro Gruber & Gutmann in Karlsruhe.

1924 wurde Dr. Gruber außerordentlicher Professor an der Karlsruher TH und um 1928 in Aachen ordentlicher Professor für Baukunst an der dortigen TH. In Aachen starb Prof. Dr. Gruber im Alter von 74 Jahren.

Werke

Schriften

(Auswahl)

  • "Deutsche Bauern- und Ackerbürgerhäuser. Eine bautechnische Quellenforschung zur Geschichte des deutschen Hauses", Karlsruhe (G. Braun) 1926
  • "Vom rechten Bauen. Eine architektonische Propädeutik", Wolfenbüttel 1947
  • "Einführung in das Studium der Architektur", Heidelberg 1951
  • "Bauernhäuser am Bodensee", Konstanz 1961 (herausgegeben durch Karl Gruber)
  • Herausgeber (zusammen mit Hermann Reinhard Alker u.a.) von Friedrich Ostendorf: "Die deutsche Baukunst im Mittelalter", Band 1, Berlin 1922

Literatur

  • Kurzbiographie in „Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945“ (Band 7 der Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs, Herausgeber Heinz Schmitt), 2. Auflage, Karlsruhe 1989. ISBN 3761702647 Seite 679
  • Gustav Hirsch: "Professor Dr. Otto Gruber" in: "Badische Heimat" Nr. 33 (1953), Seite 182 f.

Weblinks



Eintrag Otto Gruber (Identifikations-Nr. 52214) in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg