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Kreativpark Ost
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Der Kreativpark Ost entsteht im Bereich von Tollhaus und Schlachthof in Karlsruhes Oststadt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Der Karlsruher Schlachthof hatte verschiedene Vorgänger an anderen Orten Karlsruhes. 1887 erfolgte die letzte Verlegung an den heutigen Standort an der Durlacher Allee. Um dem „Widerlichen“, das hinter den Schlachthofmauern passierte, zu begegnen, wurde viel Wert auf repräsentative, schmuckvolle Gebäude mit sorgfältig ausgearbeiteten Details gelegt. Die Gesamtanlage des Schlacht- und Viehhofes, einschließlich der umfassenden Mauern, ist als Sachgesamtheit ein Kulturdenkmal.
Die Idee des Kreativparks Ostaue wurde im Zuge der Bewerbung Karlsruhes um die Kulturhauptstadt Europas 2010 entwickelt. Der "Kreativpark Ostaue" war eines von vier Leitprojekten der Bewerbung Kulturhauptstadt 2010. Erste Ideen kamen bereits Mitte der 1990er auf. Damals wurde der Ostauepark nach Ablehnung der Bewerbung um eine weitere Bundesgartenschau geplant. 2003 bildete sich die Arbeitsgemeinschaft KreativParkOst zur Ideen- und Programmformulierung. Am 18. September 2004 fand hier das 2. Karlsruher Kulturfeuerwerk statt. 2005 wurde die Karlsruher Schlachthof und Betriebsgesellschaft als Betreiber des Schlachtofes mit der Karlsruher Fächer GmbH verschmolzen und die Schlachthofgrundstücke in die Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG eingebracht.
Konzept des zukünftigen Kreativparks
Ausgehend von einer reichen Kulturlandschaft, die auch Nährboden für ein umfangreiches kreatives Potenzial ist, gibt es Bestrebungen, Kreativen sowie Gewerbebetrieben, die mit dieser Szene Synergien bilden können, adäquate Arbeitsbedingungen zu ermöglichen und dieses Potenzial auch räumlich widerzuspiegeln. Demzufolge ist Inhalt des Konzeptes Kreativpark, ein neues lebendiges Stadtquartier zu schaffen, in dem forschungsorientierte, innovative Unternehmen, kreatives Gewerbe und Kultureinrichtungen nebeneinander Platz finden können. Damit besteht die Möglichkeit, innenstadt- und universitätsnah neue, zukunftsorientierte kreative Arbeitsplätze zu schaffen. Dabei sollen nicht neue Kultureinrichtungen geschaffen werden, die dauerhaft von der Stadt über den Kulturetat unterstützt werden müssen, sondern bestehende Einrichtungen sollen im Gebiet gebündelt werden. Neue Einrichtungen sollen sich möglichst selbst tragen. Neben dem schon vorhandenen Tollhaus wird u.a. auch das Substage hierhin verlagert werden. Der Jazzclub hat seit April 2007 sein neues Domizil in der Schlachthofgaststätte, die renoviert wurde.
Ausblick
Der Schlachtbetrieb wurde am 27.12.2006 eingestellt. Mit der Aufgabe des Schlachtbetriebs wird aber nicht automatisch das gesamte Gelände für Neunutzungen verfügbar. Auch in sensiblen Bereichen des Schlachthofes sind teilweise noch sehr langfristige Bindungen (Miet- und Erbbauverträge) zu berücksichtigen. Daher kann eine Konversion des Geländes nur schrittweise erfolgen. Neben der Schlachthofgaststätte wird die Erweiterung des Tollhauses in die Autolackiererei (mit neuem Foyer) und der Bereich des ehemaligen Autohauses noch 2007 in Angriff genommen.
Im alten Schlachthausgelände laufen die letzten Verträge mit den dortigen fleischverarbeitenden Betrieben in der Durlacher Allee 62 Ende 2010 aus. Zu diesem Zeitpunkt sollen bereits zahlreiche Kunst- und Kulturinstitutionen und Privatpersonen zugange sein.
Adresse
- AG KREATIVPARK OST
- c/o Tollhaus
- Schlachthausstraße 1
- 76131 Karlsruhe
- E-Mail:
info(at)kreativpark-ost.de
- Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG
- Zähringer Straße 72
- 76133 Karlsruhe
- E-Mail:
kfg(at)karlsruhe.de - Telefon: (07 21) 1 33 - 24 01
- Telefax: (07 21) 1 33 - 24 09
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Mr.Wong
