Joseph Rummel

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Franz Joseph Rummel (* 14. Oktober 1876 in Steinmauern, † 8. November 1964 in New Orleans) war Ehrenbürger der Stadt Ettlingen und Erzbischof von New Orleans.

Leben

Rummel wurde in der Rheinstraße 60 in Steinmauern geboren, seine Mutter war die ledige Theresia Bollweber, sein Vater der Schuhmacher Gustav Rummel aus Ettlingen. Dieser bekannte sich vier Jahre nach der Geburt schriftlich zu seinem Sohn, am 15. Januar 1881 heirateten seine Eltern. 1883 wanderte er mit seinen Eltern nach Amerika aus.

Später studierte er Theologie in Rom. Am 8. Juni 1902 feierte er seine Primiz in der Ettlinger Martinskirche und bekam eine Pfarrei im New Yorker Stadtteil Harlem, am 30. März 1928 wurde zum Bischof von Omaha ernannt. Vom 9. März 1935 bis zu seinem Tod 1964 war er Erzbischof in New Orleans, der Stadt am Mississippidelta. Dort setzte er sich mit Nachdruck gegen die Rassentrennung ein.

Mindestens zweimal hat er Steinmauern besucht. Er ist in der Krypta der St.-Louis-Kathedrale von New Orleans begraben.

Ehrungen in der Region

1955 wurde Rummel Ettlinger Ehrenbürger und am 14. September 1977 beschloss der Gemeinderat Ettlingen, die Joseph-Rummel-Straße nach ihm zu benennen.

Ein Bild von Rummel hängt im Bürgersaal von Steinmauern.

Quellen

  • Text zur Joseph-Rummel-Straße (Seite 46) in „Die Ettlinger Straßennamen“ von David Depenau (2004) ISBN 3-89735-295-8
  • Artikel in den BNN vom 26. Februar 2009, Ausgabe Rastatt, Seite 22
  • Heimatbuch Landkreis Rastatt 2009, Seiten 73 bis 78

Weblinks