Gudrun Schreiner

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Gudrun Schreiner (* 27. Februar 1932 in Baden-Baden; † 21. Dezember 2012 in Hub/Ortenau) war eine Bildhauerin.

Leben und Wirken

Gudrun Schreiner verbrachte die Jugend in Kuppenheim, Konstanz und Königsberg, wo ihr Vater ein Mercedes-Benz-Werk kaufmännisch leitete. 1951 absolvierte sie in der Heimschule Kloster Wald bei Meßkirch ihr Abitur, bereits 1950 zog die Familie nach Gaggenau, wo der Bruder, ein Facharzt für Innere Medizin, heute noch lebt. Erst mit 26 Jahren kam sie entgültig zur Kunst. Vorher besuchte sie, auf Anraten des Vaters, die Pädagogische Hochschule Gengenbach und war ab 1955 Lehrerin an der Hans-Thoma-Schule Gaggenau und der Zwergschule Oberndorf. Ab 1958 studierte sie an der Kunstakademie München und besuchte Kurse bei Marino Marini in Mailand und bei Ossip Zadkine in Paris. Zwei länger Aufenthalte in Amerika folgten.

Seit 1965 hatte sie ein Atelier in der Karlsruher Stresemannstraße und ab 1969 bekam sie die ersten Aufträge: Eine Statue des seligen Markgrafen Bernhard von Baden aus Aluminiumguss für die Kirche St. Michael in Beiertheim.

Ab 1990 lebte sie in Baden-Baden.

Über ihr berümtestes Kunstwerk in Karlsruhe, den Brigantenbrunnen, sagte sie einmal: „Mein Hauptbemühen bestand darin, einen Brunnen zu schaffen, der Heiterkeit ausströmt. Ich wollte den Karlsruhern eine Freude bereiten“.

Sie starb in einem Pflegeheim und wurde auf dem Waldfriedhof Gaggenau beigesetzt.

Werke in der Region (Auswahl)

Brunnen

Skulpturen

  • am Goethe-Gymnasium Gaggenau
  • an der Merkurschule Gaggenau
  • am Schulzentrum Dachgrub Schulzentrum Dachgrub
  • beim Oskar-Scherrer-Haus Gaggenau

Sonstiges

Weblinks