Brigantenbrunnen

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Der Brigantenbrunnen ist ein derzeit abgebauter Südweststadt-Brunnen.

Geschichte

Der Brigantenbrunnen von Gudrun Schreiner (1932–2012) stand seit 1979 am Ettlinger-Tor-Platz.

Ursprünglich sollte er von einem anonymen Karlsruher Bürger gestiftet werden, der die Ausführung dann jedoch ablehnte („So pinkle doch Karlsruher Buwe net um d'Wett!”). Schließlich musste die Stadt nach verlorenem Rechtsstreit die bereits anbezahlten 20.000 DM zurückzahlen.

Seit Beginn der Bauarbeiten zur Kombilösung am Ettlinger Tor war er sanierungsbedürftig und daher auch außer Betrieb, er wurde ab 2014 abgebaut und seit dessen saniert. Da Gerüst und Figuren im Innern aus Baustahl und nicht aus Edelstahl hergestellt sind, gestaltet sich die Sanierung als schwierig.

Andere Namen

Der Brunnen wird von den Karlsruhern auch „Pinkelbrunnen” genannt. Manche schreiben den Namen auch mit Bindestrich („Briganten-Brunnen“).

Bilder

Standort

Der Brunnen stand bisher in der Nähe des Eingangs des ehemaligen Substages am Ettlinger Tor.

Dieser Ort im Stadtplan:

(H)  nächste Haltestelle: Ettlinger Tor   

Literatur

  • Brigantenbrunnen (Brunnen 25) in Dietrich Maier: Karlsruher Brunnen: Bilder – Modelle – Fotografien. 2004, ISBN 3-89929-022-4
  • Brigantenbrunnen, Seite 166-167 in Claudia Pohl: „Kunst im Stadtraum – Skulpturenführer für Karlsruhe“, erschienen 2005 im Info Verlag, ISBN 3-88190-399-2
  • Thomas Liebscher: Stadtgeburtstag ohne Pinkelbuben – Die närrische Geschichte des Karlsruher Brigantenbrunnens / Rastatt profitierte vom Streit, in: DER SONNTAG vom 8. Februr 2015, Seite 4

siehe auch