August Scheuerpflug

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Scheuerpflugs Grab auf dem Bruchsaler Friedhof

August Karl Scheuerpflug (* 28. Juli 1896 in Rastatt; † 23. Oktober 1983 in Bruchsal) war ein evangelischer Geistlicher.

Leben und Wirken

Scheuerpflug wurde 1896 als Sohn eines Steuersekretärs in Rastatt geboren. Mit seinen Eltern zog er nach Bruchsal wo er bis zur Unterprima das Schlossgymnasium besuchte. Bereite Theologiestudent, meldete er sich freiwillig zum Dienst im Ersten Weltkrieg und wurde im 109. Infanterieregiment an der Front in Frankreich eingesetzt.

Nach Kriegsende setzte er sein Studium in Heidelberg und Tübingen bis 1923 fort. Mit Ende der obligatorischen Vorbereitung zum Pfarrdienst wurde er 1924 auf die 2. Vikariatsstelle nach Bruchsal gesetzt. Noch im selben Jahr arbeitete er als Sekretär beim Oberkirchenrat. Nach zweijähriger Tätigkeit wurde er wieder als Vikar nach Bruchsal versetzt.

Von 1927 bis 1935 war Scheuerpflug Pfarrer in Teutschneureut. Im Jahr seines dortigen Amtsantritts heiratete er Elisabeth Wurth. Die Ehe hielt bis zu deren Tod 1980 und brachte drei Kinder hervor.

Danach war er von 1935 bis 1965 Pfarrer der Südstadtpfarrei in Bruchsal. In seine Amtszeit fiel die Zerstörung der Lutherkirche Bruchsal am 1. März 1945 und der Wiederaufbau.

Scheuerpflug war außerdem von 1936 bis 1939 Standortpfarrer für die Garnison Bruchsal der Wehrmacht und von 1945 bis 1949 Strafanstaltsgeistlicher im Zuchthaus Bruchsal

Pfarrer Dr. Scheuerpflug starb im Jahre 1983 mit 87 Jahren; sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Bruchsal.

Ehrungen

Literatur

Weblinks


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