Ofenfabrik Anton Weber

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Die Ofenfabrik Anton Weber ist einer der zahlreichen ehemaligen Industriebetriebe in Ettlingen. Umgangssprachlich wird der Betrieb, aber auch sein Gründer „Backofenweber” genannt.

Geschichte

Die „Ofenfabrik Anton Weber” wird 1890 von Anton Weber (1866–1926) in Bollschweil/Schwarzwald gegründet. Die Firma erhält Patente im Kaiserreich und im Ausland und kann diese auch verkaufen, um zu expandieren. Wegen dem in Bollschweil fehlenden Bahnanschluss wird die Firma 1905 nach Ettlingen verlegt. Danach wird eine Filiale in Rosdorf bei Göttingen und eine in Kunersdorf bei Frankfurt/Oder gegründet.

Der Betrieb in Ettlingen wird 1911 erweitert.

Der Firmeninhaber stirbt 1926 und sein ältester Sohn Friedrich Anton Weber, Maschinenbau-Absolvent der Technischen Hochschule Karlsruhe übernimmt den florierenden Betrieb, der 1927 insgesamt 80 Personen beschäftigt.

Nach einem tödlichen Betriebsunfall von Friedrich Anton Weber im Jahre 1953 wird dessen ältester Sohn Fritz-Jochen Weber Inhaber des Unternehmens.

Im Tagungszentrum Buhlsche Mühle in Ettlingen werden seit 2003 Modelle des alten Betriebes im ehemaligen Papiertrockenspeicher gezeigt.

Produkte

Die Firma produzierte Backöfen, Räucheröfen und später auch Küchenherde.

Ein 300 kg schwerer Backofen der Firma aus dem Jahre 1896 steht heute im Museum am Lauerturm, - eine Spende des letzten Firmeninhabers Fritz-Jochen Weber.

Siehe auch

Ein Sohn des Firmengründers Anton Weber ist der Künstler und UFA-Filmarchitekt Anton Weber.

Literatur

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alle Belege zur Geschichte zwischen 1891 und 2003
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