Karl Mathy

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Karl Friedrich Wilhelm Mathy (* 17. März 1807 in Mannheim, † 3. Februar 1868 in Karlsruhe) war ein badischer Politiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

1824 bis 1828 
Studium der Rechts- und Kameralwissenschaften an der Universität Heidelberg.
1829 
Eintritt in den badischen Staatsdienst.
1833 
wegen seiner Teilnahme am Hambacher Fest Entlassung aus dem Staatsdienst und vier Wochen Untersuchungshaft.
1835 
Emigration in die Schweiz.
1840 
Rückkehr nach Baden.
1842 
Liberaler Abgeordneter in der badischen Zweiten Kammer
1848 bis 1849 
Amt des Finanzministers in der badischen vorläufigen Regierung
1862 
Leiter der Hofdomänenkammer
1863 
Badischer Bevollmächtigter beim Deutschen Zollverein
1864 bis 1866 
Badischer Handelsminister
Am 27. Juli 1866 
Berufung zum Staatsminister Badens.

Unter seiner Regierung wurde die Verkehrsinfrastruktur Badens verbessert. Sein wichtigstes politisches Ziel als Regierungschef war der Anschluss Badens an den Norddeutschen Bund. Er starb allerdings, bevor er dieses Ziel erreichen konnte.

Ehrungen

1912 wurde nach ihm die Mathystraße benannt.

Siehe auch

Großherzogtum Baden

Weblink


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