Hermann Kempff

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Hermann Kempff (* 29. Juli 1868; † 31. Juli 1943 in Karlsruhe) war ein badischer Beamter, der dem Großherzogtum Baden und der Republik Baden diente.

In Karlsruhe war er im Großherzoglichen Finanzministerium tätig.

Ab 1914 vertrat Kempff Badens Interessen in Berlin: von 1914 bis 1919 war er stellvertretender Bevollmächtigter Badens im Bundesrat und von 1919 bis 1930 war er ständiger Bevollmächtigter Badens im Reichsrat.

Leben und Wirken

Nach dem Studium der Kameralistik legte Kempff die Prüfung für den höheren Finanzdienst ab und war ab 1891 in der badischen Staatsverwaltung tätig (Eintritt am 16. November 1891 als Finanzpraktikant[1]). 1899 wurde er Finanzassessor. Nach Ernennung zum Regierungsrat bzw. Finanzrat (1908) und Vortragendem Rat im badischen Finanzminsterium (1910) wurde er Minsterialrat und 1917, noch während des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918), Ministerialdirektor.

Während der Zeit der Weimarer Republik war Ministerialdirektor Kempff ab 1919 an der badischen Gesandschaft in Berlin tätig.[2]

Vom 1. Mai 1925 bis 31. Mai 1926 war Kempff „bis zur Wiederbesetzung der Stelle des Badischen Gesandten in Berlin [...] mit dessen Stellvertretung betraut“. Kempffs Nachfolger war ab 1. Juni 1926 der Jurist Franz Xaver Honold (1881–1939).[1]

1930 wurde Kempff pensioniert.

Während des Zweiten Weltkrieges (1939 bis 1945) starb Ministerialdirektor a.D. Hermann Kempff wenige Tage nach seinem 75. Geburtstag.

Weblinks

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO), Band 154, Karlsruhe: G. Braun, 2006, Seite 446 und Seite 472
  2. Ernst Rudolf Huber: „Die Weimarer Reichsverfassung“ (ISBN 3170010565 und ISBN 9783170010567), Seite 380

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