Forum Ludwig Marum

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Das Forum Ludwig Marum e.V. ist ein Verein zum Gedenken an den sozialdemokratischen Rechtsanwalt Ludwig Marum (ermordet 1934 im KZ Kislau).

Inhaltsverzeichnis

Ehemalige Veranstaltungen

2005

Mehr Sicherheit durch weniger Freiheit
„Anti-Terror-Kampf auf Kosten der Bürgerrechte“
Informationsveranstaltung und Diskussion mit Dr. Rolf Gössner, Rechtsanwalt und Präsident der "Internationalen Liga für Menschenrechte"
im IBZ, Karlsruhe am 5. Juli 2005
Verleihung des Ludwig-Marum-Preises der SPD Karlsruhe-Stadt
5. November 2005, 14:30 Uhr, Stadtbibliothek Karlsruhe
Veranstalter ist nicht das Forum Ludwig Marum e.V.

2006

Stolpersteine
Vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Marum in der Karlsruher Weststadt wurden in Erinnerung an den Politiker und seine Tochter Stolpersteine verlegt.
Erinnerungskultur in Berghausen
Mittwoch, 29. März 2006, 18 Uhr, Aula des Ludwig-Marum-Gymnasiums, Berghausen/Pfinztal
In Pfinztal/ Berghausen , wo das Ludwig-Marum- Gymnasium beheimatet ist und wo die Gemeinde alljährlich den Preis der Ludwig-Marum Stiftung verleiht, stellt sich die Frage nach einem angemessenen Standort und einer geschichtsbewussten Präsentation einer Kriegerfigur aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Eine Informationsveranstaltung und Diskussion mit Beiträgen von Schülern des Gymnasiums, Vorstandsmitglied Dr. Manfred Koch und einem Vertreter des Ortschaftsrates Berghausen, moderiert von der Vorsitzenden des Vorstandes Frau Gerlinde Hämmerle.
Ludwig Marum. Ein jüdischer sozialdemokratischer Politiker aus Karlsruhe (1882-1934)
Vortrag von Frau Dr. Monika Pohl
28. Februar 2006, 19.00 Uhr, Jüdischer Kulturverein Berlin e.V., Berlin-Mitte
Veranstalter ist nicht das Forum Ludwig Marum e.V.
Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus
„Die Bedeutung des Tages der Befreiung von Ausschwitz für unsere Demokratie“ MdB Johannes Jung
8. Verleihung des Preises der Ludwig-Marum-Stiftung; Laudatio: Ulrich Wiedmann
Freitag, 27. Januar 2006, 20 Uhr, Selmnitz-Saal (Europaplatz Pfinztal-Berghausen)
Veranstalter ist nicht das Forum Ludwig Marum e.V.

2007

Demokratie, Rechtstaatlichkeit und das Ringen um ein offene, pluralistische Gesellschaft
Fachtagung zum Gedenken an den Politiker jüdischer Herkunft Ludwig Marum (1882-1934)
Samstag, 3. November 2007, 9:30 bis 16:00 Uhr, Ständehaus, Karlsruhe
Programm:
9:30 Uhr Begrüßungskaffee
10:00 Uhr Begrüßung Dr. Felix Schmidt, Fritz Erler Forum
10:10 Uhr Begrüßung Gerlinde Hämmerle, Vorsitzende des Forum Ludwig Marum e.V.
10:15 Uhr Vortrag „Rechtsstaat, Demokratie, Weimar“, Dr. Detlev Fischer, Richter am Bundesgerichtshof
11:00 Uhr Vortrag „Ludwig Marum – Vorkämpfer für die Rechte der Frau“, Dr. Monika Pohl, Historikerin
11:45 Uhr Vortrag „Die Marums als politische Familie“, Andrée Fischer-Marum, Tochter von Hans Marum
12:30 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr „Bis ins dritte und vierte Glied… Über Scham, Nationalsozialismus und die Folgen“, Dr. Stephan Marks, PH Freiburg
15:00 Uhr „Juden in der Weimarer Republik. Verteidigung der Demokratie und innerjüdische Debatten“. Uri R. Kaufmann, Historiker
16:00 Uhr Schlusswort, Johannes Jung, MdB
23. Oktober 2007
11:00 Uhr Eröffnung einer Ausstellung über Ludwig Marum im Abgeordnetenhaus (Paul-Löbe-Haus) Berlin (Zutritt nur nach Voranmeldung beim Bundestag)
5. November 2007
Verleihung des Ludwig-Marum-Preises durch die SPD
18. November 2007
11:00 Uhr Matinée in der Insel: Szenische Lesung: „Der Kislau-Prozess: Ludwig Marum und seine Henker“ von Ulrich Wiedmann.

2008

9. Oktober 2008 um 19:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Joachim Storck:
Karlsruhe vor und nach 1933 – Erinnerungen eines einstigen „Bismarck-Gymnasiasten“ an Ludwig Marum und an die „finsteren Zeiten“.
Dr. Storck ist emeritierter Professor für Germanistik und Spezialist für Rainer Maria Rilke.
Sein Thema hier sind die letzten Jahre der Weimarer Republik und die Situation der badischen Landeshauptstadt in dieser Zeit vor und nach dem Beginn der Nazi-Diktatur.
Dr. Storck ist der Sohn des ehemaligen Direktors der Karlsruher Kunsthalle, Willy F. Storck, dessen Einsatz für die damals moderne Kunst in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg in Karlsruher bürgerlichen Kreisen großen Widerstand hervorgerufen hat. Verteidigt wurde seine Anschaffungspolitik u.a. von Ludwig Marum, der sich im badischen Landtag für den Ankauf von Bildern französischer Expressionisten einsetzte.
Dr. Storck, der Ostern 1933 in die Sexta des Bismarck-Gymnasiums eintrat, wird aus eigener Erinnerung über einen Kreis von Künstlern, Schriftstellern, demokratischen Politikern berichten, der die Kultur in Karlsruhe entscheidend geprägt hat. Die damaligen Lebenswelten, die Grundlinien von Politik und Kultur und der Kampf für die Erhaltung der jungen Demokratie werden aufscheinen. Die engen Beziehungen zwischen Juden und Nicht-Juden, vielversprechende Anzeichen einer gelingenden Integration und großer Toleranz werden angesprochen.
Dr. Storck ist einer der letzten lebenden Zeitzeugen der 20er Jahre, er kannte Ludwig Marum persönlich.
Ort: in der Aula des Bismarck-Gymnasiums, Bismarckstraße 8, Karlsruhe

Vorstand

Vorsitzende 
Gerlinde Hämmerle
Stellvertretende Vorsitzende 
Dr. Monika Pohl
weitere Vorstandsmitglieder 
Johannes Jung
Ehrenvorsitzender
Frithjof Kessel

(Stand Oktober 2008)

Adresse

Kontakt über
Alexander Marum
Forum | Ludwig Marum e.V.
E-Mail: forumludwigmarum(at)web.de

siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge