Alfred Friedrich Siekiersky

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Alfred Friedrich Siekiersky (* 20. Februar 1911 in Durlach; † 11. September 1991 in Karlsruhe) war Architekt, Maler und Grafiker.

Wirken

Siekiersky absolvierte nach seiner Schulzeit eine Lithographenlehre bei C. F. Müller, abschließend besuchte er von 1929 bis 1933 die Karlsruher Kunstschule unter den Lehrern Schnarrenberger und Hubbuch. Er wechselte zur Reichsbahn in ein Hochbaubüro, 1938 wurde er nach Berlin versetzt. Dort wurde er zudem von 1940 bis 1942 als Architekt ausgebildet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war er in den renommierten Architekturbüros Willet und Prof. Haupt tätig. 1948 nahm er eine Stelle in Südfrankreich an. In Valence und Arles arbeitete er auch in der Denkmalpflege und hatte so Zutritt zu künstlerischen Bauten. Bis 1953 blieb er dort, bis er sich am Wettbewerb zur Bau der Karlsruher Schwarzwaldhalle beteiligte. Oberbaudirektor Kölmel wurde so auf ihn aufmerksam und überredete ihn, nach Karlsruhe zurück zu kommen. Von 1953 bis zu seinem Ruhestand 1976 war er im Hochbauamt I tätig: Dabei plante er die Landesfrauenklinik und die Lebensmitteluntersuchungsanstalt. Zudem leitete er die Sanierung des Landgerichts und den Wiederaufbau der Landessammlungen für Naturkunde am Friedrichsplatz.

Im Ruhestand, konnte er sich komplett der Malerei widmen und unternahm Städtereisen nach Italien, Irland und in die Schweiz. Viele Bilder malte er von Alt-Durlach. Fünf Medaillen hat er für seine Bilder bekommen.

Er war Mitglied des Landesvereins Badische Heimat.

Ausstellungen

  • Rathaus Durlach, Herbst 1982
  • weitere in Berlin, Schaffhausen, Arles und Paris
  • Gedächtnisausstellung in der Durlacher Orgelfabrik vom 10. bis 18. Dezember 2011 (anlässlich seines 100. Geburtstags)

Literatur

  • Ludwig Vögely: Alfred Friedrich Siekiersky zum 70. Geburtstag in Ekkhart. Jahrbuch für den Oberrhein, Ausgabe 1982, Seite 137–143

Weblinks