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Wilhelm-Hausenstein-Allee
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Die Wilhelm-Hausenstein-Allee ist eine Hauptverkehrsstraße im Karlsruher Stadtteil Nordweststadt.
In der Verkehrsplanung der sechziger Jahre wurde diese Straße vierspurig geplant, um den Verkehr aus dem Wohngebiet auf die Nordtangente zu führen. Auf der ganzen Länge der Straße und Ihrer Verlängerungen ist zur Bebauung hin genügend Platz um die Straße vierspurig auszubauen.
Sie teilt die Norweststadt in Nord-Süd Richtung parallel zur Hertzstraße bzw. Nordbahn in der Mitte der Nordweststadt.
Die Straße beginnt im Süden an der Kreuzung August-Bebel-Straße / Madenburgweg und geht über die Landauer Straße / Kurt-Schumacher-Straße nach Norden. Auf Höhe der St.Matthias Kirche im Norden ändert sich dann der Namen der Straße in Kaiserslauterner Straße.
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Weiterbau nach Süden
Nach dem Abzug der Französichen Armee (Besatzungsmacht) 1995 sollte die Planung aus den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, diese Straße (über den Grünstreifen beim Schänzle) bis zum Städtisches Klinikum auszubauen umgesetzt werden. Dies ließ sich im 20.Jahrhundert jedoch politisch nicht durchsetzen, unter anderem wegen der Anwohnerprotesten. Der Streifen ist bis heute (2007) nicht bebaut.
Der Oberbürgermeister Heinz Fenrich sagte auf der Jahreshauptversammlung 2006 der Bürgergemeinschaft Nordweststadt e.V., dass die Bebauung des alten französichen Sportplatzes (zw. Nancystraße und Kußmaulstraße) nur mit dem Ausbau der Wilhelm-Hausenstein-Allee nach Süden erschlossen werden kann. und dem Anschluss dieser über die Kaiserslauterner Straße an die Nordtangente.
Diese Planung wird inzwischen (2007) von der Stadtverwaltung im Rahmen des Bebauungsplan Nancystraße als Erschliesungsstraße für dieses Neubaugebiet vorangetrieben.
Im Flächennutzungsplan 2010 ist diese Straße jedoch als Hauptverkehrsstraße eingetragen.
Informationsveranstaltung des Bürgervereins
Zu diesem Thema fand am 03.07.2007 / 18:00 im großen Saal von St. Konrad Hertzstraße 16a eine Informationsveranstaltung der Bürgergemeinschaft Nordweststadt statt.
Die Stadt wurde dabei durch Bürgermeister Eidenmüller vertreten.
Er vertrat unter anderem den Standpunkt, dass der Stadrat den Bürgern eine Planungsicherheit geben müsse und daher der Plan von 1954 die Wilhelm-Hausenstein-Allee nach Süden weiterzubauen endlich umgesetzt werden müsse.
Es wurde weiter vorgetragen, dass an den Kreuzungen Neubau / Kussmaulstraße sowie Wilhelm-Hausensten- Allee / Kurt Schumacherstraße jeweils ein Kreisverkehr zur Verkehrsberuhigung gebaut werden soll.
Diese Kreisverkehre kommen in der Planung einer 4-spurigen Straße von 1954 nicht vor.
Eine Anbindung der Kussmaulstraße nach Westen an die Hertzstraße ist nicht vorgesehen.
Besonderheiten
- Keine Zone 30 obwohl sie an der Grundschule, dem Gymnasium und einem Kindergarten vorbei geht.
von Süd nach Nord
- Bebel-Spielplatz mit Bolzplatz an der Abzweigung der August-Bebel-Straße
- kurzer Fußweg zur evangelischen Petruskirche (Parkplätze)
- Die Straße läuft am Walther-Rathenau-Platz vorbei (Parkplätze)
- AVIA-Tankstelle
- Neuapostolische Kirche (an der Kreuzung Landauer Straße)
- Kinder- und Jugendtreff Nordweststadt
- Werner-von-Siemens-Schule
- Durchgänge zum Anebosweg und zur Germersheimer Straße
- Humboldt-Gymnasium
- die katholische St. Matthias-Kirche
- Kindergarten St. Matthias (Postalisch Kaiserslauterner Straße)
Straßenname
Die Allee wurde 1982 nach dem Schriftsteller, Kunstkritiker, Kulturhistoriker, Publizist und Diplomaten Wilhelm Hausenstein (* 17. Juni 1882 Hornberg/Schwarzwald, † 3. Juni 1957 München) benannt.
Abgehende Straßen
von Süd nach Nord
- Madenburgweg nach Westen bzw. August-Bebel-Straße nach Osten
- Stresemannstraße nach Osten
- Landauer Straße nach Westen bzw. Kurt-Schumacher-Straße nach Osten
- Dürkheimer Straße nach Westen
- Frankenthaler Straße nach Westen
ÖPNV
im Süden und
im Norden beim Gymnasium und der Kirche
Weblinks
Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Wilhelm Hausenstein“
del.icio.us
Mr.Wong
