Sl. Bernhard von Baden Gausbach

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Die katholische Kirche des Forbacher Ortsteils Gausbach ist Bernhard II. von Baden geweiht. Die dazugehörige Gemeinde ist Teil der Gemeinde St. Johannes in Forbach und damit Teil der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach.

Das Kirchengebäude ist 19 Meter breit und 24 Meter lang. Es bietet etwa 450 Besuchern Platz. Der Zugang ist nicht barrierefrei. Standortbedingt ist der Hauptraum nur durch eine Treppe erreichbar. In der ersten Etage, aber auch nicht barrierefrei, kann das in den Kirchenbau integrierte Bernhardusheim erreicht werden. Der Vorraum zum Treppenaufgang dient zum geistigen Sammeln vor dem Betreten der Kirche. Hier befinden sich auch zwei Tafeln mit den Namen der in beiden Weltkriegen gefallenen Personen.

Das Chorfenster stellt vordergründig die Offenbarung des Johannes dar, darin integriert ist aber auch eine Darstellung des Namenspatrons der Kirche.

Baugeschichte

Die aus Forbach bepfarrte Gemeinde stellte in den Jahren 1802 und 1820 einen Antrag zum Bau einer eigenen Kapelle. Beide Anträge wurden abgelehnt. Auch nach Einrichtung eines Kapellen-Baufonds im Jahr 1918 scheiterten die Bemühungen.

Erst durch eine 1947 erfolgte Schenkung war ein geeigneter Bauplatz. Unter Führung von Gausbachs Bürgermeister Egidius Striebich und Forbachs Pfarrer Adolf Machleid wurde nun der Bau vorangetrieben, so dass am 18. Juli 1954 der erste Spatenstich gefeiert wurde. Der Aushub der beim Kirchenbau entstand, wurde beim Bau einer Sportanlage im selben Jahr weiterverwendet.

Bei Einweihung der Kirche war das Innere aus finanziellen Gründen schlicht gehalten. Erst 1977 war Geld für eine von Gudrun Schreiner gefertigte Muttergottesstatue vorhanden. Ein 14-teiliger Kreuzweg, geschaffen von Tutilo Karcher, wurde in den 1980er Jahren hinzugefügt. Ein Jahrzehnt später waren umfangreiche Reparaturarbeiten an Dach, Fassade und der Orgel notwendig.

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