Scheffelplatz

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Scheffelplatz
Scheffelplatz

Der Scheffelplatz ist ein Platz im Karlsruher Stadtteil Innenstadt-West.

Er wird im Norden von der Jahnstraße, im Osten von der Schirmerstraße, im Süden von der Bismarckstraße begrenzt, die kurze Straße am Westrand führt die Adresse Scheffelplatz.

Inhaltsverzeichnis

Name und dessen Geschichte

Der Scheffelplatz wurde 1916 offiziell von dem 1882 angelegten Kunstschulplatz umbenannt, nachdem er bei der Karlsruher Bevölkerung bereits seit Jahren so benannt wurde. Die damalige (alte) Kunstschule befand sich an der Schirmerstraße, dem Platz gegenüber in dem Karree zwischen Jahnstraße, Fichtestraße und Bismarckstraße. Ein weiteres (neues) Kunstschulgebäude an der Bismarckstraße, ebenfalls dem Platz gegenüber. Beide Gebäude gehörten später zur heutigen Staatl. Akademie der bildenden Künste und wurden im 2. Weltkrieg zerstört. Nur das in der Bismarckstraße 67 wurde in den 1990er Jahren durch einen Atelierneubau ersetzt, an der Schirmerstraße wurden stattdessen 1955 eine Gruppe nicht ganz so passender Reihenhäuser erstellt.

Scheffeldenkmal

Scheffel-Denkmal um 1900
Scheffel-Denkmal um 1900
Scheffeldenkmal heute
Scheffeldenkmal heute

Nördlich der Platzmitte steht auf einem angeschütteten Hügel, auf den von der Bismarckstraße aus acht breite Stufen führen, seit 1892 das von Hermann Volz geschaffene Denkmal mit der Büste des 1886 verstorbenen Karlsruher Dichters Joseph Victor von Scheffel, dessen Wohn- und Sterbehaus sich unweit von diesem Platz in der Stephanienstraße 16 befindet. Das Denkmal enthielt ursprünglich noch Verzierungen, zwei Reliefs an den Seiten sowie eine große Musenfigur am Sockel aus Bronze. Im Zweiten Weltkrieg wurden diese bei der damals üblichen „Metallspende“ entfernt und wie viele andere zu Waffenzwecken eingeschmolzen. Ende der 1990er Jahre konnten zumindest die beiden Seitenreliefs mit Szenen aus seinem historischen Roman „Ekkehard“, deren Gipsabdrücke im Stadtmuseum vorlagen, mit neuen Abgüssen wieder hergestellt werden.

Lage

Literatur

  • Stadtplätze in Karlsruhe, Karlsruher Stadtarchiv, Band 26, INFO-Verlag 2003, ISBN 3881903178
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