Otto Hauck

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Otto Hauck (1945)

Otto Hauck (* 18. Februar 1896 in Karlsruhe; † 29. Juli 1985 ebenda) hat als Badischer Landesökonomierat die landwirtschaftliche Ausbildung in der Hardt- und Kraichgauregion nachhaltig beeinflusst.

Leben und Wirken

Er entstammte der Stafforter Sippe Hauck die seit dem 17. Jahrhundert in diesem Dorf ansässig ist; sein Vater Wilhelm Peter Hauck (1859-1923) und seine Mutter Luise Friederike geborene Nüssle kamen beide aus Staffort. Otto Hauck wurde nach Landwirtschaftsstudium und Assistentenzeit in Berlin, Landwirtschaftslehrer und Inspektor an der Landwirtschaftsschule Hochburg bei Freiburg (1924–1927). Als Direktor der Landwirtschaftsschulen Graben (1927-1934) und Augustenberg (1934–1945) galt sein Interesse neben der betriebswirtschaftlichen Ausbildung der Junglandwirte auch dem Anbau und der Vermarktung der Sonderkulturen insbesondere Spargel und Tabak. Der Landwirtschaftsrat in der Bezirksregierung in Karlsruhe (1947–1952) wurde nach der Gründung des Landes Baden-Württemberg Regierungs-Direktor im neugegründeten Landwirtschaftsministerium in Stuttgart (1953–1961). Auch nach der Pensionierung pflegte er enge Freundschaft zu Landwirten der Hardt, sein Rat war bis ins hohe Alter gefragt.

Quellen

  • Otto Hauck: Staatliche Landwirtschaftsschule Augustenberg und Gutswirtschaft Augustenberg 1864-1939; Buchdruckerei E.F. Müller Karlsruhe (Baden) 1939
  • Manfred G. Raupp: Die Stafforter Geschlechter 1669–1975; Sippenbuch Manuskript hinterlegt im Stafforter Bürgerbüro und in der Evangelischen Kirchengemeinde Staffort und Was der Großvater schon wusste – Gedanken zur Entwicklung der Landwirtschaft in Staffort; verfasst zum Andenken an Gustav W. Raupp (1905-1985). Eigenverlag, Lörrach und Stutensee-Staffort 2005; Ortsfamilienbuch Staffort, Herausgeber Stadt Stutensee, Verlag Gesowip Basel 2010, ISBN 978-3-906129-64-8.