Kurt Müller-Graf

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn Sie Zugang zu passenden Bildern haben, deren Lizenzbedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann laden Sie sie doch bitte hoch.

Kurt Müller-Graf (* 9. August 1913 in Karlsruhe; † 10. August 2013) war Staatsschauspieler und Ehrenintendant der Schlossfestspiele Ettlingen.

Leben

Kurz nach der Geburt von von Kurt Müller starb seine Mutter, Franziska Müller. Da für ihn die zweite Frau seines Vater, Maria Rosa Graf, zur Mutter wurde, fügte er 1935 ihren Nachnamen zu seinem hinzu.

Bereits mit sieben Jahren entdeckte er seine Liebe zu Ettlingen, in das er sonntags von Rüppurr aus mit seinen Eltern wanderte. Zur Schule ging er ins Karlsruher Goethe-Gymnasium.

Mit dem Theater, seiner eigentlichen Leidenschaft, begann er 1930 bei den Volksschauspielen in Ötigheim, wo ihn die Masse der Schauspieler und die Größe der Bühne völlig beeindruckte. Es folgten Engagements in Karlsruhe, Stuttgart, am Wiener Burgtheater oder auch am Nationaltheater Mannheim. Er wirkte aber auch in den 1940ern in Kinofilmen der Münchner Bavaria mit.

2003 trat er mit seiner Frau noch mal bei den Schlossfestspielen im Asamsaal in Andrew Ramsdell Gurneys Lesestück „Love Letters“ auf.

Zu seinem 100. Geburtstag gab die Stadt Ettlingen einen großen Empfang im Asamsaal, in der Nacht darauf musste er ins Krankenhaus gebracht werden, wo er am darauffolgenden Tag verstarb.

Wirken

1977 schlug er, bereits als Staatsschauspieler am Badischen Staatstheater in Karlsruhe pensioniert, Erwin Vetter bei einem Rundgang vor, den teilrenovierten Hof des Schlosses als Kulisse für ein Sommertheater zu nutzen. So entstanden die Schlossfestspiele. Bis 1991 blieb er Intendant.

Für seine Verdienste bei den Schlossfeststpielen wurde er am 22. Juni 2008 im Asamsaal des Schlosses mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Ettlingen ausgezeichnet.

Ehrungen

Weblinks