Edmund Schäfer

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Edmund Schäfer (* 2. November 1914 in Neuthard; † 12. Oktober 1983 ebenda) war Bürgermeister von Neuthard.

Leben und Wirken

Edmund Schäfer wurde im Jahre 1934 Berufssoldat und musste als solcher ab 1939 am Zweiten Weltkrieg teilnehmen. Er geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Im Dezember 1947 wurde er als SPD-Mitglied in den Neutharder Gemeinderat gewählt und setzte sich drei Monate später bei der Bürgermeisterwahl gegen Amtsinhaber Kistner durch. 1954 und 1966 wurde er jeweils ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.

1951 wirkte er zudem an der Gründung des DRK-Ortsverbandes mit, dessen Vorsitzender er bis 1982 blieb.

Grabstein

Nach der Fusion Neuthards mit der Nachbargemeinde Karlsdorf im Jahr 1975 blieb Schäfer bis 1978 in der Gemeindeverwaltung tätig. Er starb am 12. Oktober 1983 im Alter von 68 Jahren und wurde auf dem Friedhof in Neuthard beigesetzt.

Ehrungen

  • Im Juli 1970 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  • Ende 1974 verlieh der Neutharder Gemeinderat als letzte Amtshandlung vor der Fusion mit Karlsdorf Schäfer die Ehrenbürgerwürde. Er war damit der einzige Ehrenbürger in der Geschichte Neuthards.
  • Im Juli 2001 wurde die Edmund-Schäfer-Straße nach ihm benannt.