Diskussion:Mundartlexikon
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Anfang
mal ein Anfang. Was haltet ihr von der Idee? -- Ernie 12:27, 29. Jun 2005 (CEST)
- Gute Idee, hatte ich neulich schonmal gesucht, ich habe auch noch eine ganze Reihe Worte, die ich nicht übersetzen kann ;) --Ein Nichtbadener 17:47, 1. Jul 2005 (CEST)
- Klasse idee. solte unbedingt ausgabut werden --Hauke Löffler (Diskussion) 13:19, 6. Sep 2005 (CEST)
blöde zaubel
kennt jemand den Ausdruck "blöde zaubel" und weiss wo er herkommt?
Wünsche für das Lexikon
(es fehlt Großkleinschreibung und die Übersetzung :)
- dsidssinass : die Sitze sind nass
Wer das versteht, kann es einfach hier rausstreichen und ins Lexikon übernehmen. Ciao --Der Kawana 17:59, 1. Jul 2005 (CEST)
- Klasse Idee spreche aber diese Sprache(?) nicht--Hauke Löffler (Diskussion) 08:51, 3. Sep 2005 (CEST)
d' sids sin nass die sitze sind nass
isch doch ganz oifach. ;) -- Ernie 12:34, 3. Sep 2005 (CEST)
Wagges
Ich hab noch ebbs: Wagges. Ist ein Elsäßer
Und wer den Badnertest kennt, der kennt auch Uffschnitt: Aufschnitt
Was vom Apfel übrig blieb
Im Lexikon stand
- Apfelbutze
- Apfelgehäuse
Das Wort Apfelgehäuse habe ich noch nicht gehört und auch Bastian Sick in seinem neuen Deutschbuch (Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2 ISBN 3462036068) nicht, er schreibt aber im Kapitel „Was vom Apfel übrig blieb” (pp. 170ff.), dass es im Badischen Land Epfelbutzen, Butze, Butzge oder Grutze gibt, für Schwaben (was immer er damit meint), wäre es Eppelbutze.
Ich, als gebürtiger Schwabe (nicht Württemberger), kenne das nur als Apfelbutzen (Hochdeutsch gesprochen) oder auch Apfebutzn (mit den üblichen Verschluckungen ;)
- Frage
- Was gibt es in Karlsruhe? Epfelbutzen, Butze, Butzge oder Grutze? Oder wirklich den Apfel mit A am Anfang? --Der Kawana (Diskussion) 10:55, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ich meine, dass der korrekte hochdeutsche Ausdruck der Apfelstrunk ist. In Karlsruhe nennt man das Apflbutze würde ich jetzt mal sagen. Zumindest in Karlsruhe-Südstadt. Je nach Ortsteil spricht mans möglicherweise unterschiedlich aus. -- Bruce 14:20, 6. Sep 2005 (CEST)
- Strunk ist ein hochdeutsches Wort, sagt mein Duden (Band 10), aber es passt nicht. kurzer, fleischiger Stamm oder Stängel bestimmer Pflanzen, Kohlstrunk, Salatstrunk.
- Beim Butzen bist du dir mit dem A am Anfang sicher? --Der Kawana (Diskussion) 14:50, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ich glaub man kanns schon Strunk nennen, zumindest tuns viele. Die offizielle Duden-Version ist aber Griebs. Damit versteht einen dann wirklich niemand mehr. Das A am Anfang von Apflbutze ist wirklich korrekt. Epflbutze wären ja mehrere Griebse ... alles klar? -- Bruce 15:06, 6. Sep 2005 (CEST)
- Nördlich der Mainlinie essen die Menschen den Apfel bis auf den Stängel runter - deshalb gibts kein Wort dafür (Gerücht) --Ah 15:21, 6. Sep 2005 (CEST)
- Und ob A oder O ist bei ganz vielen dieser Wörter nicht eindeutig, muss es vielleicht auch olange, statt alange heißen? --Ah 15:24, 6. Sep 2005 (CEST)
- Das macht das hier ja spannend. Griebs ist nur das Kerngehäuse, nicht der ganze Butzen. lassen wir das einfach so stehen. --Der Kawana (Diskussion) 15:27, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ob "A" oder "O": Naja, so richtig eindeutig wäre es hier ja sowieso nur in Lautschrift. -- Wicht 15:30, 6. Sep 2005 (CEST)
- α und ω meinst du, ich verwende das bereits, wenn ich es irgendwo finde: Image, Basel, Hagenau,... aber wir brauchen einen Eingeborenen, älteren Menschen, der erstmal sagt, wie es heißt. --Der Kawana (Diskussion) 15:38, 6. Sep 2005 (CEST)
- ... und dann sagt er das am Besten in ein Mikrofon und ab damit hierher als Tonbeispiel :-) --Wicht 15:40, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ich bin älter und eingeboren und habs gesagt: Ein klares, eindeutiges A wie bei abbuze und nicht so ein Laut zwischen O und A wie bei alange.-- Bruce 15:44, 6. Sep 2005 (CEST)
- Also bei meiner Omma ischs der Apfelbutze, und die lebt schon seit sie drei is in Karlsruhe. -- Ernie 19:40, 6. Sep 2005 (CEST)
- also, ob a oder o liegt an den orten. in linkenjeim-hochstetten unterscheidet man zum beispiel a oder o, in hochstetten betont man eher das o, in linkenheim das a (oder andersrum, bin mir da nich so sicher), aber bei Apfelbutze isses sicher A
- α und ω meinst du, ich verwende das bereits, wenn ich es irgendwo finde: Image, Basel, Hagenau,... aber wir brauchen einen Eingeborenen, älteren Menschen, der erstmal sagt, wie es heißt. --Der Kawana (Diskussion) 15:38, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ob "A" oder "O": Naja, so richtig eindeutig wäre es hier ja sowieso nur in Lautschrift. -- Wicht 15:30, 6. Sep 2005 (CEST)
- Das macht das hier ja spannend. Griebs ist nur das Kerngehäuse, nicht der ganze Butzen. lassen wir das einfach so stehen. --Der Kawana (Diskussion) 15:27, 6. Sep 2005 (CEST)
- Und ob A oder O ist bei ganz vielen dieser Wörter nicht eindeutig, muss es vielleicht auch olange, statt alange heißen? --Ah 15:24, 6. Sep 2005 (CEST)
- Nördlich der Mainlinie essen die Menschen den Apfel bis auf den Stängel runter - deshalb gibts kein Wort dafür (Gerücht) --Ah 15:21, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ich glaub man kanns schon Strunk nennen, zumindest tuns viele. Die offizielle Duden-Version ist aber Griebs. Damit versteht einen dann wirklich niemand mehr. Das A am Anfang von Apflbutze ist wirklich korrekt. Epflbutze wären ja mehrere Griebse ... alles klar? -- Bruce 15:06, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ich meine, dass der korrekte hochdeutsche Ausdruck der Apfelstrunk ist. In Karlsruhe nennt man das Apflbutze würde ich jetzt mal sagen. Zumindest in Karlsruhe-Südstadt. Je nach Ortsteil spricht mans möglicherweise unterschiedlich aus. -- Bruce 14:20, 6. Sep 2005 (CEST)
Raddegiggl
Ich meine Raddegiggl bedeutet Rattenkot und ist ein sehr böses Schimpfwort für einen durchtriebenen Menschen. Das Lexikon meint was von Pferdeschwanz. Diese Bedeutung hab ich als Eingeborener noch nie gehört. -- Bruce 14:37, 6. Sep 2005 (CEST)
- Hab ich vorher auch noch nie gehört (Eingeborene ;))--Beate 17:59, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ich habe dieses Wort schon oft gehört und auch schon selbst angewendet. Ich kenne es als "Rattengift", ein Ausdruck für einen zu scharf gebrannten Alkohol. ZB ein Kräuterlikör oder Schnaps den man unter normalen Umständen auf keinen Fall trinken würde (da man damit selbst Ratten töten könnte), aber man tut es doch, im Versuch damit dem Magen etwas gutes zu tun. -- :-) Stefan Lange 08:13, 24. Aug. 2008 (UTC)
uffm Schnebberle/Schnäpperle/Schnepperle sitzen
Einerseits irgendwas Seriöses wie "auf dem Sprung"/"im Weggehen begriffen sein" - andererseits finde ich bei google für Schnepperle überall die Verwendung für "männliches Geschlechtsteil"??? Wer weiß was? --Ah 15:31, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ersteres und außerdem kann man sagen "Ich muss aufm Schnebberle sitze", wenn man nicht genug Platz zum sitzen hat (zB: auf ner Kirchenbank) -- Bruce 15:48, 6. Sep 2005 (CEST)
- Im Schwäbischen ist mit dem "Schnäpperle" das männliche Geschlechtsoprgan gemeint, was auch den Ausdruck "aufm Schnäpperle sitze" erklärt. Ich schätze die badische Übersetzung ist equivalent. -- Ernie, immer noch nicht eingeloggt, 6.9.05, grob um 4.
in jemand neigugge
Scheint in Karlsruhe zu heißen: Für jemanden aus großer Sympatie zu stark Partei zu ergreifen und deshalb nicht ernst genommen werden können, oder? Also nicht zu verwechseln mit "durchschauen", "Gedanken lesen", was man als Nordlicht annehmen würde. --Ah 15:31, 6. Sep 2005 (CEST)
- Kenn ich nicht die Redewendung -- Bruce 15:48, 6. Sep 2005 (CEST)
- Kenn hier nur sowas ähnliches: "Ko'sch jo in nebber neigugge" - "Man kann in niemand hineinschauen" - Wird verwendet, wenn jemand etwas unvorhergesehenes tat (meist negativ). --Friedel 16:57, 22. Okt 2005 (CEST)
- Habe kürzlich eine schwäbische Kollegin den Ausdruck in diesem Sinne verwenden hören: Für jemanden aus großer Sympatie zu stark Partei zu ergreifen . - Scheint also eher schwäbisch zu sein --Ah 21:13, 17. Mai 2006 (CEST)
- Kenn hier nur sowas ähnliches: "Ko'sch jo in nebber neigugge" - "Man kann in niemand hineinschauen" - Wird verwendet, wenn jemand etwas unvorhergesehenes tat (meist negativ). --Friedel 16:57, 22. Okt 2005 (CEST)
gautsche
Habe ich schon hier gehört, wenns darum geht am Tisch mit dem Stuhl zu wackeln, zu wippen (finde es aber nur als Allgäuer Wort im Internet bestätigt), kennt das jemand auch hier? --Ah 15:31, 6. Sep 2005 (CEST)
- Hajo, schtändig. Imma wenn moin Kleina beim Glotzegugge nen Apfel bis zum Butze verbutzt gautschta mitm Stuhl. Manchmal hokta dabei abba auch blos ufm Schnäpperle :-) -- Wicht 15:38, 6. Sep 2005 (CEST)
stauche
Für "treten"? --Ah 15:31, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ja -- Bruce 15:50, 6. Sep 2005 (CEST)
Verlinken
Ich find das dieser schöne Artikel noch etwas zu versteckt lieg. kann man den nicht noch anderswo unterbringen? - oder mal zeitweise auf die hauptseite packen? - oder zu mindest ins portal nuebürger? --Hauke Löffler (Diskussion) 19:13, 6. Sep 2005 (CEST)
- -> Stadtwiki:Wissen ... Am besten mit Karlsruher Sätzen, bei dem dann die Worte hierher verlinkt werden... --Der Kawana (Diskussion) 20:25, 6. Sep 2005 (CEST)
- ja - gute idee. --Hauke Löffler (Diskussion) 20:27, 6. Sep 2005 (CEST)
Gsälz
In meiner Heimat gibt es "Gsellts und Gselchts", was je nach Aussprache schon zu Verwechslungen führen kann. Aus Brombeeren macht man Gsellts und Rauchfleisch heißt in den bairischen Dialekten Rauchfleisch. Wie heißt Rauchfleisch in Karlsruhe? --Der Kawana (Diskussion) 11:02, 13. Sep 2005 (CEST)
- Also ich kenne Gsells nur als Marmelade, aber das kann auch an meinen schwäbischen Einflüssen liegen, dort gibt es nämlich das schöne Wort Preschdlingsgsells, was im hochdeutschen mit "Erdbeermarmelade" übersetzt wird. -- Benutzer:Ernie, zu faul zum einloggen, 13:08, 13.09.05
- Oder Griesagsälz (Kirschkonfitüre).
- Verwechslungsgafahr zwischen Dialektausdrücken besteht wohl nur bei Nichtmuttersprachlern, deren Aussprache oder Gehör nicht auf die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale eingestellt ist. Oder beim Versuch, es zu transkribieren.--Ikar.us 14:31, 13. Sep 2005 (CEST)
- Ernie, ich komme aus dem Grenzland, da mischen sich die Dialekte, mein Vater hatte mir gestern eine kleine Geschichte erzählt, als ihm die Tante nach einer Fahrradtour ein Gselltsbrot anbot und er kein Gselchtsbrot wollte :) Ikar.us, ich erfreue mich gerade deiner einfühlsamen Antwort, deine Antwort beantwortet nur meine Frage nicht.
- Wobei Gesllts, badisch Gesälz, natürlich Konfitüre ist, keine Marmelade, gerade nochmal nachgeschaut. --Der Kawana (Diskussion) 14:59, 13. Sep 2005 (CEST)
- Ich als Eingeborener kenne nur den Ausdruck Gsells, was für Konfitüre steht, also sowas wie Marmelade, aber ohne Früchte drin. Rauchfleisch ißt man hier vermutlich nicht, deshalb gibts auch keinen typisch karlsruher Ausdruck dafür. -- Bruce 15:55, 13. Sep 2005 (CEST)
- Meine eingeborene Quelle aus Forchheim murmelt was von Dörrfleisch und Ripple... (bei der Gelegenheit könnten wir auch noch schnell die Saidewirscht und Wienerle diskutieren) --Ah 17:59, 13. Sep 2005 (CEST)
- Das is einfach: Saidewürscht (von "Saitling") ist definitiv schwäbisch, Wienerle ("Wiener Würstchen") badisch. Die Bezeichnung "Frankfurter" ist im süddetuschen Raum nicht geläufig. -- Ernie 19:47, 13. Sep 2005 (CEST)
- Meine eingeborene Quelle aus Forchheim murmelt was von Dörrfleisch und Ripple... (bei der Gelegenheit könnten wir auch noch schnell die Saidewirscht und Wienerle diskutieren) --Ah 17:59, 13. Sep 2005 (CEST)
- Ich als Eingeborener kenne nur den Ausdruck Gsells, was für Konfitüre steht, also sowas wie Marmelade, aber ohne Früchte drin. Rauchfleisch ißt man hier vermutlich nicht, deshalb gibts auch keinen typisch karlsruher Ausdruck dafür. -- Bruce 15:55, 13. Sep 2005 (CEST)
Mannheim
Ernie hat gerade gelöscht
- Monnem
- Mannheim
Wie heißt Mannheim in Karlsruherr Mundart? --Wilhelm aka Kawana 13:41, 17. Sep 2005 (CEST)
- Erstmal kleine Korrektur: Ich habs nicht gelöscht, sondern nur verschoben zu
- Mannem / Monnem
- Mannheim
- bei mir und in meinem Umfeld heißt das klar Mannem, aber ich war mir nicht sicher wie das allgemein gehandhabt wird, ob Monnem oder Mannem, deshalb hab ichs stehen lassen und bin gerne bereit auf Diskussionen einzugehen. -- Ernie 17:40, 17. Sep 2005 (CEST)
Neureut
Statt Neireit würde ich dann lieber Nairait schreiben, sonst ist nicht klar, wie es gesprochen wird. "Pfälzisch" als ordinär zu bezeichnen ist nicht nur etwas bedenklicher Stil - es übersieht auch, dass die Grenze zwischen "hoim" und "heem", also sozusagen zwischen alemannischem Badisch und pfälzischem Badisch südlich von Karlsruhe verläuft. Ein Eigentor also. Sollten wir nicht Neeret und Nairait nebeneinander schreiben? Ich kenne beide Aussprachen. Karte der heutigen Mundarten --Ah 18:34, 19. Sep 2005 (CEST)
- könnte man nebeneinander schreiben, wobei aber Neeret weitaus geläufiger ist. Das hoim/heem schneien/schneen Baum/Baam - Problem kenn ich auch, allerdings verläuft in meinem Bekanntenkreis die Grenze zwischen Neureut und Eggenstein. -- [[Benutzer:Ernie|Ernie (Post)]] 20:10, 22. Nov 2005 (CET)
- I bin an Neereta un bei uns sagt ma Neeret un sonscht nix. --Rolo 10:38, 4. Okt 2006 (CEST)
denksch mol helfe dro?
also i wais net, ob des in kallsruh glaifich isch... gnauso wie "suchsch ma helfe"... --Cinor 19:14, 22. Nov 2005 (CET)
- ist es definitiv. Ich kenn beides. -- [[Benutzer:Ernie|Ernie (Post)]] 20:07, 22. Nov 2005 (CET)
- ok, dann trag ichs ein... --Cinor 18:09, 23. Nov 2005 (CET)
Schdiggl
(Weinberg-)Pfosten
Schdiggle
kleines (Grund-)stück
- Sowohl Schidggle als auch Schdiggl bezeichnet in meienm Sprachgebrauch ein kleines Stück. -- [[Benutzer:Ernie|Ernie (Post)]] 20:09, 22. Nov 2005 (CET)
Abkürzungen
Sollen regionale Abkürzungen auch rein? Z.B. LiLa für "Linkenheimer Landstraße" oder BaLi für "Baggersee Linkenheim" --DarkStar 20:51, 22. Nov 2005 (CET)
- Ist eigentlich nicht Mundart, oder? Gehört vielleicht eher zum Artikel Linkenheimer Landstraße bzw. Baggersee --Ah 21:23, 29. Nov 2005 (CET)
Korrekturen
ich hab mir mal erlaubt, die phonetischen Umschreibungen etwas zu korrigieren bzw. an den tatsächlichen hiesigen Sprachgebrauch anzupassen (inklusive Diskussion und Absprache mit Menschen um mich herum)... Beispielsweise sagt kein Karlsruher "woisch", sondern "waisch". (vgl. "Wei" / "Woi"). Das machen doch eher die in der Hardt. --Cinor 18:20, 23. Nov 2005 (CET)
- Viele Wörter habe ich als gebürtige Münchnerin mit friesischen Genen aufgelistet. Habe zwar dann gelegentlich einen Forchheimer mit schwäbischen Genen zu Rate gezogen, aber wenn sich echte Karlsruher dranmachen, ist das natürlich am besten! --Ah 21:26, 29. Nov 2005 (CET)
- dann werd ich mich als zwar ebenfalls "unechte" karlsruherin, aber "echte" brettenerin, mal ransetzen... sind doch einige schreibweisen dabei, bei denen sihc mir die haare sträuben... nich bös sein, aber es stimmt halt teils einfach nicht... aber dafür bin ich halt da :-) --Cinor 20:16, 5. Dez 2005 (CET)
donaa
... ist eindeutig schwäbischer herkunft... hier sagt man "dortnoo" oder "do noo" und nicht naaaaaaaa ;-)) --Cinor 18:32, 23. Nov 2005 (CET)
- Ist das das gleiche? Ich kenne: nooo=hin, naaa=hinab. --Ikar.us 12:49, 1. Jan 2006 (CET)
bockelhart
sagt man z.B. zu Butter aus dem Kühlschrank. Kennt das noch jemand?--Beate 12:30, 1. Jan 2006 (CET)
- ja, kenn ich, auch im Sinne von "sensationell", aber ich glaube nicht, dass es typisch hiesiger Dialekt ist, sondern eher überregionaler Jugendjargon. Könnte - wie "Bock haben" - sexuelle Herkunft haben (?) --Ah 12:41, 1. Jan 2006 (CET)
- Ich kenne es aus dem Schwäbischen in der ersten Bedeutung. Auch von alten Leuten. "bockla", in schriftsprachlicher Schreibweise "bockeln", ist ein Verb und bedeutet "poltern". Der Butter ist so hart, dass es poltert, wenn man ihn hinlegt.
- Neu und Jugendsprache ist wohl die zweite Bedeutung.
- --Ikar.us 12:47, 1. Jan 2006 (CET)
- also selbst meine oma benutzt dieses wort und die ist beileibe nicht mehr jung. Cinor 21:36, 2. Jan 2006 (CET)--
- also, als ältere benutzerin muss ich mich jetzt doch entschieden gegen die inflationäre ausgrenzung und diskriminierung von omas und anderen alten leuten verwahren! das ist alles andere als politisch korrekt! man muss das so sehen: wer das wort benutzt, hat nicht nur zufällig kalte butter beim poltern belauscht, sondern steht auch sonst in jeder beziehung voll im leben! --Ah 22:01, 2. Jan 2006 (CET)
- ist das jetzt grad mit nem zwinkern gemeint? hab da keines gesehen... tut mir leid, aber meine oma IST alt. das hat nichts, aber auch rein gar nichts mit irgendwelcher ausgrenzung zu tun. auf was leute so kommen, ich staune. *kopfschüttel* Cinor 20:41, 5. Jan 2006 (CET)--
- sorry, zwinkern vergessen (wahrscheinlich alzheimer *zwinker*) ;-) *ganzdollnachhol* ;-) --Ah 20:53, 5. Jan 2006 (CET)
- also, als ältere benutzerin muss ich mich jetzt doch entschieden gegen die inflationäre ausgrenzung und diskriminierung von omas und anderen alten leuten verwahren! das ist alles andere als politisch korrekt! man muss das so sehen: wer das wort benutzt, hat nicht nur zufällig kalte butter beim poltern belauscht, sondern steht auch sonst in jeder beziehung voll im leben! --Ah 22:01, 2. Jan 2006 (CET)
- also selbst meine oma benutzt dieses wort und die ist beileibe nicht mehr jung. Cinor 21:36, 2. Jan 2006 (CET)--
Kaffee
ich hab so meine zweifel daran, dass wir hier kaffee auf der letzten silbe betonen. ich kenne niemanden, der das tut, außer sophisticated people... bei mir isses nach wie vor der KAFFee --Cinor 10:17, 21. Mär 2006 (CET)
- Vielleicht ist das lange ee der Unterschied? Nordlichter sagen eher Kaffe? --Ah 17:45, 21. Mär 2006 (CET)
- na, aber da ist doch gar kein unterschied. kaffee wird laut duden mit ee geschrieben und wir betonen hier wirklich auf der ersten silbe. also was anderes hab ich echt noch niemals hier gehört. ich mein, stell sich einer vor, ein karlsruher würde fragen: "trinksch mit mir än kaffeeeeeeee?" hmm... also... Cinor 17:31, 17. Apr 2006 (CEST)--
stauche
Stauche kenn ich vor allem als "jemanden z'sammestauche", etwa wie "jemanden in de' Senkel stelle", also jemandem ordentlich die Meinung sagen. Bine
- Das kenn ich auch so, wenn keine Einwände kommen werd ich das die nächsten Tage ergänzen. -- Ernie (Post) 23:09, 8. Nov. 2006 (CET)
muus
Ich wäre dafür, dass man noch
muus - marmelade
hinzufügt --anonym
- kennt das jemand? Wenn ja, bitte einbauen. --Wilhelm Kawana Bühler 07:06, 10. Mär. 2007 (CET)
- Mus, ist ein Begriff. Marmelade ist aber nicht richtig, ich kenne zumindest noch Apfelmus. Eigentlich jedes Obst, das weichgekocht ist. Badenser 16:34, 16. Jun. 2007 (CEST)
Schäslon
Schäslon - Couch (ist irgendwie Französischen Urprungs) --anonym
- kenne ich aus dem Saarpfälzischen, gibt es das hier auch? Wenn ja, bitte einbauen. --Wilhelm Kawana Bühler 07:06, 10. Mär. 2007 (CET)
- Also bei uns sagt man einfach "Schäslo" das n hört man zumindest nicht.
- Schesslohn (so würde ich das schreiben, dann ist die Betonung klar) wird bei uns (Bretten/Bruchsal) verwendet. Stammt vom franz. chaiselongue ab. --Cinor 20:42, 28. Dez. 2007 (CET)
- Also bei uns sagt man einfach "Schäslo" das n hört man zumindest nicht.
del.icio.us
Mr.Wong
