Palais Biron

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Das Palais Biron ist ein Veranstaltungsort in Baden-Baden.

Allgemein

Das Palais Biron ist seit 1990 ein Tagungshaus der Wirtschaft. Es richtet keine privaten Veranstaltungen aus.

In der Remise des Palais befindet sich die Hauptgeschäftsstelle Baden-Baden der IHK Karlsruhe

Geschichte

Im Jahre 1856 kaufte der Frankfurter Unternehmer Carl Brognis das Anwesen.

Seine Tocher Johanna von Merck ließ 1857 hier eine Villa vom schweizerischen Architekten Auguste de Meuron[1] errichten. 1912 kaufte Gustav Adolf Redwitz die Villa Merck und ließ sie im Jugendstil umbauen. Das Haus wurde in Villa Eden umbenannt; Architekten waren Scherzinger und Härke, Baden-Baden.

1920 erwarb Francoise Prinzessin Biron von Curland[2] das Anwesen und benannte es in „Palais Biron“ um. 1941 wurde das Haus von der Stadt Baden-Baden erworben und als Lazarett während des Zweiten Weltkriegs genutzt. 1945 beschlagnahmte die französische Militärverwaltung das Gebäude.

Von 1957 bis 1973 wurde es von der IHK Baden-Baden als Kammersitz angemietet. Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe und die Gesellschaft zur Förderung des Unternehmernachwuchses erwerben 1987 das Palais Biron, um es als Seminar- und Tagungshaus zu nutzen. Die folgenden Umbau-, Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten zu einem Tagungshaus werden 1990 abgeschlossen.

Adresse

Palais Biron
Lichtentaler Straße 92
76530 Baden-Baden
Telefon: (0 72 21) 70 04 –01
Telefax: (0 72 21) 70 04 –77
E-Mail: info(at)palais-biron.de

Weblinks

Fußnoten

  1. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Auguste de Meuron“
  2. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Familie Biron von Curland“