Luisenstraße (Bruchsal)

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Disambig-50px.png Dieser Artikel beschreibt die Straße Luisenstraße in Bruchsal, gleichnamige Straßen im Umland siehe Luisenstraße (Begriffsklärung).

Luisenstraße mit Postgebäude und altem Fernmeldeamt.
Kreuzung Luisenstraße mit Hilda- und Stadtgrabenstraße.
Das Postgebäude vor seiner Zerstörung 1945

Die Luisenstraße ist eine Straße in Bruchsal.

Verlauf

Die Luisenstraße beginnt an der Bahnhofstraße und verläuft in südlicher Richtung über die Amalienstraße / Martin-Luther-Straße, Hildastraße / Stadtgrabenstraße und endet an der Viktoriastraße / Orbinstraße. Ihre Fortsetzung ist die Moltkestraße.

Hausnummern

Bäckerei Konditorei Gerweck
3 - 5 
Kindergarten Käthe-Luther
Lutherkirche
Pfarramtsbüro der Luthergemeinde
Ehemalige Krankenstation Diakonissen, eine Bruchsaler Frauentafel erinnert daran.
10 
Deutsche Post Filiale mit Packstation (steht in der Hildastraße) und Paketbox
Ärztehaus Postcenter [1]
Techniker Krankenkasse (TK)

Lage

Dieser Ort im Stadtplan:

(H)  nächste Haltestelle: Bruchsal Bahnhof   

Straßenname

Die Straße ist nach Luise von Preußen (1838-1923), Großherzogin von Baden, benannt. Um 1840 trug sie den Namen „Bauhofweg“

Geschichte

Bauhoftor, nach dessen Abriss die Erschließung der Luisenstraße begann

Die Luisenstraße entstand nach dem Abriss des Tores des fürstbischöflichen Bauhofes, auf dem beim Bau des Bruchsaler Schlosses die Baumaterialien gelagert und zugerichtet wurden. Die heutige Straße bildet etwa die Mittelachse des Bauhofes. Das Tor wurde 1891 abgerissen um zwei Wohnhäusern Platz zu schaffen. Erst anschließend begann die Fortentwicklung der Bebauung. Eines der beiden Häuser wurde um 1925 wieder abgerissen.

Westlich der späteren Straße befand sich der Reitplatz der in Bruchsal stationierten Dragoner.

Literatur

Luisenstraße (Seite 82) in Thomas Moos: Die Bruchsaler Straßennamen und ihre Bedeutung (= Band 24 der Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt Bruchsal). Erschienen im Verlag Regionalkultur, 2008, ISBN 978-3-89735-526-2.