Heinrich Köllenberger

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Grabstein auf dem Bruchsaler Friedhof

Heinrich Köllenberger (* 8. April 1922 in Singen am Hohentwiel; † 6. November 1978 in Emmendingen) war Pädagoge in Bruchsal.

Leben und Wirken

Heinrich Köllenberger wurde 1922 als Sohn von Irina Kamm und Berthold Köllenberger geboren. Dieser war von 1910 bis 1915 Lehrer an der Mädchenschule Bruchsal. Mit der Familie kam Heinrich 1925 nach Mannheim, wo er 1940 das Abitur machte und anschließend zum Kiegsdienst eingezogen wurde. Nach Rückkehr aus Kriegsgefangenschaft nahm er in Heidelberg ein Studium auf, welches er mit der Promotion 1951 abschloss. Seine erste Lehrerstation wurde das Justus-Knecht-Gymnasium. Er unterrichtete dort Geschichte, Englisch und Erdkunde.

Im Lauf der Zeit übernahm er auch innerschulische Aufgaben wie die Berufsberatung (1956-1964), Stundenplanerstellung (1960-1967) und die Verwaltung der Lehrerbücherei (1964-1973). Auf Bezirksebene war er im Personalrat aktiv.

Ehrenamtlich war er ab 1964 als Kirchenältester der Bruchsaler Luthergemeinde Süd aktiv. Nachdem er seinen Wohnsitz von Bruchsal nach Forst verlegt hatte, vertrat er die damals unselbständige dortige evangelische Kirchengemeinde in der Bruchsaler Luthergemeinde Nord.

1973 wechselte er nach Sinsheim ans Wilhelmi-Gymnasium. 1975 kehrte er als Schulleiter ans JKG zurück. Seine Amtszeit dauerte jedoch nicht lange: Am 6. November 1978 erlag er den Folgen eines Herzinfarktes in einem Emmendinger Krankenhaus. Er war zwei mal verheiratet. Aus der zweiten Ehe, geschlossen nach dem Tod seiner ersten Frau, gingen zwei Kinder hervor.