Alfred Leicht

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Leichts Grabstätte auf dem Brettener Friedhof

Alfred Leicht (* 1921; † 2005) war Oberbürgermeister in Bretten.

Leben und Wirken

Leicht übernahm im Jahr 1954 für fünf Jahre den Vereinsvorsitz des VfB Bretten. In dieser Zeit verfasste er anlässlich des 50-jährigen Vereinsbestehens eine umfassende Chronik über den VfB.

1966 wurde er zum Brettener Bürgermeister gewählt und trat am 1. Februar sein Amt an. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit sah er sich mit dem Problem konfrontiert, dass bei stark wachsenden Schülerzahlen an allen damaligen Schultypen extreme Raumknappheit herrschte.

Als im Zuge der Gemeindereform mehrere bisher selbstständige Orte nach Bretten eingemeindet wurden, wurde Leicht 1974 Oberbürgermeister und Bretten zur Großen Kreisstadt. 1981 wurde ein neues Rathaus fertiggestellt, welches notwendig geworden war um die nach der Gemeindereform erhöhten Bedürfnise zu erfüllen.

1982 engagierte sich Leicht für den Erhalt des existenzbedrohten Elektrogeräteherstellers Neff.

Bevor er 1986 in den Ruhestand ging, befasste sich Leicht mit dem damals vieldiskutierten Bau einer Stadtbahnlinie von Karlsruhe nach Bretten.

Leicht starb im Jahr 2005 und wurde auf dem Brettener Friedhof beigesetzt.

Ehrungen

  • 1986 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen.
  • Der Platz vor dem Brettener Rathaus trägt den Namen Alfred-Leicht-Platz.