Adolf von Oechelhäuser

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Adolf von Oechelhäuser

Adolf Wilhelm Theodor v. Oechelhäuser (17. September 1852 in Mülheim an der Ruhr, Königreich Preußen; † 3. Juni 1923 in Dessau, Anhalt) war ein deutscher Kunsthistoriker und Denkmalpfleger.

Leben und Wirken

Adolf Oechelhäuser war Offizier im Königlich Preußischen Kürassier-Regiment Seydlitz und wurde 1883 in den Adelsstand erhoben.[1]

1887 war Dr. v. Oechelhäuser an der Ruperto Carola zu Heidelberg Privatdozent für Kunstgeschichte.[2]

1893 erhielt Adolf v. Oechelhäuser einen Ruf nach Karlsruhe auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule.[3] 1895 hielt er die Rede bei der Enthüllungsfeier des Wilhelm-Lübke-Denkmals.

Geheimer Hofrat Professor Dr. v. Oechelhäuser starb im Alter von 70 Jahren in Anhalts Landeshauptstadt Dessau, wo er sich anlässlich des Todes seines Bruders aufhielt. Neben diesem wurde er in Dessau im Erbbegräbnis der Familie bestattet.[4]

Werke

(Auswahl)

Zusammen mit Josef Durm (1837–1919) war er Herausgeber der Reihe Kunstdenkmäler des Grossherzogtums Baden.

Ehrungen

  • Nobilitierung (1883)
  • Titel „Hofrat“ (1902)[5]

Literatur

  • Otto Francke: Zum Heimgange der Brüder von Oechelhäuser, in: „Jahrbuch der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft“, Band 59/60 (1924), ab Seite 159
  • Christoph Schwarzkopf: Adolf von Oechelhäuser: ein Badener auf den Tagen für Denkmalpflege von 1900-1922, in: „Denkmalpflege in Baden-Württemberg“, 33. (2004), 1., Seiten 13-22

Weblinks

Fußnoten

  1. Institut Deutsche Adelsforschung: Offiziere des Kürassier-Regiments Seydlitz
  2. Hans-Jürgen Kremer: Das Großherzogtum Baden in der politischen Berichterstattung der preussischen Gesandten, 1871-1918, Band 43 (1990), Seite 466, Fn 1
  3. Die offizielle Webpräsenz der Stadt Karlsruhe zum Thema „Ehemaliger Sitz des Geheimen Staatspolizeiamtes Baden“ (Villa Reiss), Gartenstraße 25
  4. Jahrbuch der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, Band 59/60 (1924), Seite 305
  5. Centralblatt der Bauverwaltung, Band 22 (1902), Seite 209