Tiefelter Hohle

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Beginn der Tiefelter Hohle.

Die Tiefelter Hohle ist ein Hohlweg am Hohberg (218 m) nördlich von Zeutern, einem Ortsteil von Ubstadt-Weiher.

Die Hohle wird auch Franzosenhohle genannt.

Diesen zweiten Namen hat der Hohlweg nach einer Schlacht im polnischen Erbfolgekrieg erhalten, in der im Jahr 1734 300 französische Soldaten von kaiserlichen Truppen geschlagen und viele getötet wurden.

Das in der Nähe liegende Rote Kreuz erinnert an diese Schlacht.

Anfahrt und Lage

(H)  nächste Haltestelle: Zeutern Bahnhof   

Vom Ortszentrum Zeutern folgt man der Kapellenstraße (L 552) in Richtung Odenheim bis zum Abzweig der Kelterhausstraße. Hier folgt man bergan der Kelterhausstraße 160 m weit und sucht dann einen Parkplatz. Die Straße geht nun in einen Wirtschaftsweg über.

Hier beginnt auch der Weinlehrpfad Zeutern, der im ersten Teil links neben der Hohle läuft.

Dieser Ort im Stadtplan:

Der Weg geht weiter bergan. Nach weiteren 170 m befindet sich rechter Hand ein Marienbildstock und der Weg geht in die Tiefelter Hohle ein. Die nächsten 970 m verläuft der Weg in der Hohle und überwindet 64 Höhenmeter.

An der nun folgenden Kreuzung von Wirtschaftswegen geht es weiter Richtung Nordost zum 150 m entfernt liegenden Roten Kreuz. Hier liegt auch das Naturschutzgebiet Beim Roten Kreuz mit der Rennweghohle.

Bilder

Literatur

Seite 339-344 in: „Hohlwege. Entstehung, Geschichte und Ökologie der Hohlwege im westlichen Kraichgau“ von Bärbel Baier, (Hrsg.) R. Wolf, D. Hassler, Ubstadt-Weiher, verlag regionalkultur, 1993, (Beihefte zu den Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg ; 72) ISBN 3-929366-02-9

Weblinks