Erdbeben

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Der Oberrheingraben ist zusammen mit der Schwäbischen Alb das erdbebengefährdetste Gebiet in Deutschland. Im Schnitt kommt es alle 10 Jahre zu einem ohne Messinstrumente zu spürenden Erdbeben mit einer Magnitude über 5. Historisch nimmt die Lage der Zentren und auch ihre Intensität dabei nach Süden hin zu. So wurde im Jahre 1356 Basel von einem starken Erdbeben praktisch vollkommen zerstört. In Karlsruhe kam es hingegen bislang nur zu geringen Schäden.

Letzte Beben

Das letzte Erdbeben war am 14. Februar 2011 gegen 13:00 Uhr zu spüren, wenn auch nur sehr schwach als einfacher Ruck.

Das vorletzte Beben war am 5. Dezember 2004 um 02:53 Uhr. Das Epizentrum lag einige Kilometer östlich von Waldkirch, Kreis Emmendingen im Breisgau. Das Beben hatte ein Stärke von 5,4 auf der Richterskala und war vermutlich im Umkreis von 250 km spürbar.

frühere in Karlsruhe spürbare Erdbeben

Datum (MEZ) Epizentrum Reichweite Magnitude Intensität
5. Dezember 2004 02:53 Waldkirch, Breisgau 250 5.4
22. Februar 2003, 21:41 Rambervillers, Vogesen/Frankreich 250 5,4
3. September 1978 06:09 Albstadt (schwäbische Alb) 340 5.7 7-8
8. Oktober 1952 06:17 Seltz 180 4.5 7-8
24. Februar 1952 22:25 bei Ludwigshafen 200 4.7 7
7. Juni 1948 08:15 bei Forchheim 160 4.7 7
25. Januar 1946 18:31 Wallis, Schweiz 680 6.4 7-8
28. Mai 1943 02:24 Onstmettingen (schwäb. Alb) 485 5.4 8
2. Mai 1943 02:08 Onstmettingen (schwäb. Alb) 375 5.4 7
16. November 1911 22:26 Erdrutsch bei Ebingen (schwäb. Alb) 500 5.5 8
28. November 1822 11:45 Freudenstadt 200 4.6 6-7
8. November 1802 09:23 Straßburg 50 4.2 7
18. Mai 1737 22:45 Karlsruhe 170 4.5 7
3. August 1728 17:30 Rastatt 250 7-8
12. Mai 1682 03:30 Remiremont (Vogesen) 470 6.0 8

Die Magnitutde gibt die freigewordene Energie auf der logarithmischen Richterskala an, bei älteren Ereignissen ist sie geschätzt.

Die Intensität ist eine qualitative Einteilung nach Wirkungen an der Erdoberfläche.

Siehe auch

Weblinks