Melanchthonhaus (Bretten)

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Melanchthonhaus Februar 2008
Melanchthonhaus
„Gott zu Ehren. Melanchthon zum Gedächtnis. Errichtet von der Evangelischen Christenheit.“
Südseite

Das Melanchthonhaus ist ein Gebäude in der Brettener Kernstadt.

Das Haus dominiert den Brettener Marktplatz und die Rückseite reicht bis zur Pforzheimer Straße gegenüber dem früheren Hebererhaus.

Geschichte

An dieser Stelle stand vor einem Brand das Geburthaus von Philipp Melanchthon.

Das heutige Gebäude im spätgotischen Stil wurde mit Spenden der evangelischen Christenheit und auf Initiative des Theologieprofessors an der Universität Berlin, Dr. Nikolaus Müller, errichtet: Am 16. Februar 1897, dem 400. Geburtstag Melanchthons, wurde der Grundstein gelegt. Die Planung erfolgte durch den Berliner Architekten Johannes Vollmer, die Bauausführung von Hermann Billing und später von dem Durlacher Architekten Dr. Wilhelm Jung. Am 19. Oktober 1903 wurde das Gebäude feierlich eingeweiht. Dr. Nikolaus Müller wurde die Ehrenbürgerwürde verliehen und die Nikolaus-Müller-Straße nach ihm benannt.

In dem Museum und einer Forschungsstelle befindet sich eine umfangreiche Bibliothek in einer Gedächtnishalle mit Fresken.

Im Sommer 2009 wurde es nach Abriss des bislang anschließenden Strasser-Hauses um einen Anbau erweitert. Dieser Anbau öffnete die westliche Seite des Melanchtonhauses und nahm einige Institutionen auf.

Auszeichnungen

Bilder

Anschrift

Melanchthonhaus Bretten
Melanchthonstraße 1
75015 Bretten

Dieser Ort im Stadtplan:

(H)  nächste Haltestelle: Bretten Stadtmitte   

Weblinks