Karl Asal

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Karl Albert Asal (* 17. Juni 1859 in Durlach; † 8. November 1929 in Karlsruhe) war Beamter im badischen Staatsdienst.

Leben und Wirken

Sein Vater Karl war Bezirksoberförster in Durlach.

Nach Schuljahren in Wolfach, Villingen und Weinheim, wo er 1878 das Abitur ablegte, entschied sich Asal für ein Jurastudium. An den Universitäten Würzburg, Leipzig, Berlin und Heidelberg war er eingeschrieben und schloss 1883 mit der Note „hinlänglich“ ab.

Volontariate und Praktiken folgten unter anderem am Landgericht Karlsruhe, bei Rechtsanwalt Gustav Binz und am Amtsgericht Karlsruhe.

Nach kürzeren Berufsstationen bei südbadischen Ämtern wurde Asal im Oktober 1890 Amtmann am Bezirksamt Bruchsal. Erstmals Amtsvorsteher wurde er 1894 in Adelsheim. Im Juli 1902 übernahm er den Vorstand des Bezirksamtes Ettlingen.

Vereinzelt wurde er ab Ende der 1890er Jahre auch publizistisch tätig. 1908 erschien eine von Asal bearbeitete Neuauflage einer Textsammlung zur badischen Volksschul-Gesetzgebung, die sein Amtsvorgänger Karl August Kopp erfasst hatte.

In Ettlingen kam es zu verbalen Auseinandersetzungen zunächst mit Dekan Ludwig Albert wegen Beleidigung und 1910, als Asal bereits Amtsvorstand in Schwetzingen war, mit einem Zeitungsredakteur, der Asal wegen angeblicher Verletzung der Bauaufsicht und eines daraus resultierenden Unfalles als „Mörder“ bezeichnet hatte. Dieser Fall war Thema im badischen Landtag.

1918 wurde Asal zunächst aus gesundheitlichen Gründen beurlaubt. Im April 1919 trat er dann am Karlsruher Verwaltungshof eine Stelle an, wurde dort in Jahr später Oberregierungsrat und stellvertretender Präsident. Im Zuge eines allgemeinen Personalabbaus wurde er im März 1924 in den Ruhestand versetzt.

Als er im November 1929 starb, hinterließ er seine Frau Klara Hildenbrand und vier Kinder.

Ehrungen (Auswahl)

  • 1902: Ritterkreuz erster Klasse des Orden vom Zähringer Löwen
  • 1912: Ritterkreuz erster Klasse mit Eichenlaub des Orden vom Zähringer Löwen

Weblinks

Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Karl Asal“