Hermann Dischinger

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Hermann Dischinger

Hermann Dischinger (* 22. September 1944 in Östringen; † 14. Dezember 2020 ebenda) war ein Mundart-Autor und -dichter aus Östringen.

Leben und Wirken

Beruflich wollte Hermann Dischinger zuerst Pfarrer werden, entschied sich dann aber für den Beruf des Lehrers. Er studierte Anglistik und katholische Theologie in München sowie Freiburg und unterrichtete seit 1972 katholische Religion und Englisch am Leibniz-Gymnasium Östringen. Aus gesundheitlichen Gründen gab er diesen Beruf schon einige Jahre vor Erreichen des offiziellen Rentenalters auf.

Bei einem Mundartwettbewerb 1989 nahm er teil und belegte den zweiten Platz in der Sparte Lyrik. In über 31 Jahren schrieb er zahlreiche Gedichte und Texte und veröffentlichte 20 Bücher.

Ehrungen

Im Rahmen eines Mundart-Abends zu Ehren seines 65. Geburtstages wurde Hermann Dischinger vom Östringer Bürgermeister Walter Muth mit der städtischen Bürger-Medaille ausgezeichnet. Der Bürgermeister würdigte besonders seine Beiträge zur Pflege und Bewahrung des ortstypischen Dialektes.

Werke

Aus seiner Feder entstanden 15 Bücher, darunter:

  • Übersetzung des „Struwwelpeter“ ins Badische, Karlsruhe (Info-Verlag) 2005 ISBN: 3-88190-409-3
  • „Eeschdringä Wäddäbuuch“ [hochdeutsch: „Östringer Wörterbuch“], Östringen 1994

sowie mehrere Bücher in der Edition MundArt des Karlsruher Info-Verlages

Lyrik

Gedichtbände:

  • „Leckerbisse. Gedichte, Sprüche, Geschichten in Mundart“, Ubstadt-Weiher (verlag regionalkultur)
  • „Gedichte 1990 in Östringer Mundart“, Ubstadt-Weiher (verlag regionalkultur) 1990 ISBN: 3-9802218-1-4
  • „Gedichte 1992 und Geschichten in Östringer Mundart“, Ubstadt-Weiher (verlag regionalkultur) 1992 ISBN: 3-9802218-7-3

Literatur

Presse:

Weblinks