Eugen Gageur

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MD Gageur um 1890

Eugen Gageur (* 3. Dezember 1848 in Seebach, Baden [heute im Ortenaukreis][1]; † 23. November 1899 in Karlsruhe) war ein badischer Musiklehrer, Komponist und Organist.

Leben und Wirken

Ab 1874 war Eugen Gageur in der Haupt- und Residenzstadt Karlsruhe als Organist und Chordirektor an der katholischen Stadtkirche St. Stephan tätig; zuvor war er Hilfslehrer in Waldshut. Kurz danach wurde er zudem Musiklehrer am Lehrerseminar II. Durch Fleiß und Können kam er als Chormeister zum angesehenen Karlsruher Gesangverein „Liederhalle“.

Beim Fünften Badischen Sängerbundfest, das 1890 zu Pfingsten in Karlsruhe stattfand, wirkte Musikdirektor Eugen Gageur als „Fest-Dirigent“, siehe Abbildung.

Neun Jahre später starb Musikdirektor Gageur in Karlsruhe.

Der Schriftsteller und Journalist Albert Herzog (1867–1955) schrieb in seinen Erinnerungen „Ihr glücklichen Augen“ (Kleine Karlsruher Bibliothek, Band 3) über ihn: „Hier war es der unvergessene Chormeister Eugen Gageur, der mich dem Verein zuführte, nachdem er den Chören meines Bismarckfestspiels für die als Germanenkrieger mitwirkende 'Liederhalle' eine wuchtige Vertonung geschenkt“ und beklagte Gageurs „allzu frühen“ Tod (Seite 187)[2].

Werke

(Auswahl)

Weitere siehe unten im Weblink.

Ehrungen

Weblinks

Fußnoten

  1. Allgemein zum Ort siehe: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Seebach (Baden)“
  2. online bei google-books
  3. befindet sich als Teil des besonderen Bestandes „Musikalien der Schlossbibliothek Baden-Baden“ in der BLB, Signatur Baden-Baden G 75 (W 43)
  4. www.Notendatenbank.CH: Artikel-Nr. 4045939

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