Kreidemühlen- und Kittfabrik August Peppler

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Die Kreidemühlen- und Kittfabrik August Peppler bestand von 1919 bis 1969 am Karlsruher Rheinhafen. Sie hatte ihren Sitz in der Werftstraße.

Gegründet wurde die Firma in Straßburg, von wo sie als Folge des Ersten Weltkriegs wegziehen musste. Inhaber Ludwig Peppler mietete zunächst Räumlichkeiten in Werfhalle I, wo er im August 1919 provisorisch die Produktion aufnahm. Er erwarb von der Stadt Karlsruhe ein nahgegelegenes Grundstück zum Bau einer neuen Fabrik. Aufgrund der Besetzung des Rheinhaferns durch französische Truppen konnte der Bau jedoch erst im Frühjahr 1925 begonnen werden.

Nach den Plänen von Hermann Alker wurde von Architekt Hermann Zelt ein Gebäude errichtet, dass mit seinem dreistufigen Pagodendach eher untypisch für die Architektur am Hafen war.

Die Produktion wurde im Jahr 1969 eingestellt. Die Stadt Karlsruhe erwarb das Fabrikgelände im selben Jahr und ließ es trotz Bedenken seitens des Denkmalschutzes im Jahr 1980 abreißen, um für die KALAG zeitgemäße Großraumhallen zu erbauen. Der Bau dieser Gebäude unterblieb bislang jedoch.