Kapellen und Kleindenkmäler in Kronau

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Beschreibung der Kapellen, Wegkreuze und Kleindenkmäler in Kronau.

Weiter gibt es noch einen Bildstock auf dem Friedhof und ein Kreuz an der Pfarrkirche.

Sankt Leonarduskapelle und Kreuze

Sankt Leonarduskapelle und Sühnekreuze

Die Kapelle steht an der Sankt-Leoner-Straße 67. Sie wurde bereits 1759 als „Leonardus-Heusell" erwähnt und als Notkirche für die Zeit der Reparutur der Pfarrkirche im Gespräch.

Links neben der Kapelle stehen 3 Sühnekreuze. Auf der anderen Straßenseite, etwa 50 m entfernt, befindet sich ein weiteres schlichtes Wegkreuz aus Sandstein.

Dieser Ort im Stadtplan:

Wegkreuz im Gewann Krumme Äcker

Das Kreuz wurde 1889 von Johannes Schimmel und für dessen 1882 gestorbene Ehefrau gestiftet. Im Volksmund wird diese Kreuz auch das rote Kreuz genannt.

1994 / 1995 wurde das Kreuz restauriert.

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Wegkreuz am Waldrand

1884 gestiftet von Vinzens Heilmann. Das Kreuz steht in der Verlängerung der Sankt-Leoner-Straße.

Das Kreuz wird seit Anfang September 2009 restauriert.

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Marienkapelle an der Waldstraße

Die Kapelle liegt an der Kreuzung Waldstraße, Marienstraße und Rosenstraße.

Ursprünglich 1886 wurde von Theresa Moch und Amalia Just eine Marienkapelle, die im Innern drei Bilder enthielt. Die Baukosten betrugen 1100 Mark, dazu kam eine Stiftung, die den Unterhalt der Kapelle finanzieren sollte. Im Jahr 1976 war diese Kapelle baufällig, zudem stand sie der geplanten Dorferweiterung im Weg. So wurde sie abgerissen und duch einen Neubau ersetzt.

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Bildstock an der Kirrlacher Straße

Der Bildstock ist ein Himmelsfahrtbild. Im Volksmund wird er auch als „Großes Bild" bezeichnet. Auf dem Sockel ist folgender Text eingehauen:

Jesus gab mit erhobenen
Händen seinen Segen
und fuhr gen Himmel.
Luk 24 C. Brüder Ich
steige auf zu meinem
Vater und zu eurem
Vater. Wo ich bin,
sollt ihr auch sein.
Stefan Dammert von
Kronau und dessen Ehe=
frauen beide geborene
Müller haben diese Bild=
seile aus Liebe und Dank=
barkeit errichten lassen
1776

Der Bildstock steht an der Ecke Kirrlacher Straße / Kronenstraße.

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Wegkreuz an der Kreuzstraße

Das Kruzifix wurde 1896 errichtet. Es steht an der Kreuzung Fabrikstraße / Schelmemwaldstraße / Kreuzstraße / Göbenstraße. Hier war noch in den 40. Jahren des vorigen Jahrhunderts die Ortsgrenze. 2008 steht das Kreuz bereits mitten in einem Wohngebiet.

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Bildstock an der Heidigstraße

Die kleine Kapelle wurde 1880 erbaut. Sie steht im Gewerbegebiet an der Kreuzung Heidigstraße / Lauchwasenstraße.

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Bildstock an der L 555

Ein Bildstock, auch Kapellchen genannt, aus dem Jahr 1745. Die Inschrift ist nicht mehr lesbar. Sie soll aber „Du bist meine Freundin, 1745" gelautet haben.

Der Bildstock ist 600 m westlich vom Ortsausgang, am Wirtschaftsweg auf der südlichen Seite der L 555.

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Zipperlin-Gedenkstein

Gedenkstein zur Erinnerung an Sebastian Zipperlin, der hier 1827 erschossen wurde. Das Denkmal aus roten Sandstein wurde 2004/05 von Mitgliedern des Heimatverein Kronau e.V. restauriert.

Der Gedenkstein liegt westlich der A 5 in der Unteren Lußhardt. An der L 555 liegt etwa 300 m nach der Autobahnausfahrt auf der nördlichen Seite ein kleiner Parkplatz. Von hier aus sind es etwa 800 m zu Fuß bis zum Gedenkstein.

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Literatur

  • Albert Fuchs: „Kronau (Kislawer Ampts) Kleiner Beitrag zur Heimatgeschichte“. Bruchsal 1927, Verlag Oskar Katz. [Nachdruck Bad Schönborn 1974]
  • „Kronau. Erinnerungen an die Vergangenheit.” Zusammenstellung und Bildtexte Jürgen Heß. Geiger Verlag, Horb am Neckar. (ISBN 3-89264-144-7)
  • Seite 192-198 und Seite 541-544 in: Konrad Dussel und Ralf Fetzer: „Kronau: Geschichte und Gegenwart“ / Hrsg. Gemeinde Kronau - Ubstadt-Weiher: verlag regionalkultur, 2009. ISBN 978-3-89735-477-7

Weblinks