Heinz Axtmann

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Heinz Axtmann (* 23. Oktober 1931 in Pfaffenrot; † 13. Juni 2016 in Karlsruhe) war Priester, Caritasdirektor und Ehrenbürger der Gemeinde Marxzell.

Leben und Wirken

Nach dem Abitur am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt studierte er katholischen Theologie in Freiburg und Münster. 1956 wurde er vom Erzbischof Eugen Seiterich zum Priester geweiht. Als Kaplan wirkte er in Waldulm bei Achern, Freiburg-Ebnet und in Mannheim-Sandhofen.

Seine erste Pfarrstelle trat er im Oktober 1960 am psychiatrischen Landeskrankenhaus in Wiesloch an, zugleich war er acht Jahre Dekan des Dekanats Wiesloch. 1984 wurde er Diözesan-Caritasdirektor in Freiburg, wo er seinen Schwerpunkt auf die Fürsorge für Asylbewerber und Spätaussiedler, die Betreuung der älteren Menschen und die Sorge für die Behinderten, Suchtgefährdeten psychisch kranke Menschen legte. Nach dem Eintritt im den Ruhestand 1997 war er bis April 2014 als Subsidiar in der Pfarrei Sankt Josef Pfaffenrot und der Seelsorgeeinheit Marxzell tätig.

Als Kenner der Ortsgeschichte verfasste er zahlreche Artikel zur Kirchengeschichte in Burbach, Schielberg und Pfaffenrot und engagierte sich im Freundeskreises zur Erhaltung der St. Markus-Kirche, in der er im April 2016 diamantenes Priesterjubiläum gefeiert hatte.

Er starb 84-jährig im Karlsruher Vincentius-Krankenhaus und wurde am 18. Juni 2016 auf dem Friedhof Pfaffenrot bestattet im Grab seiner Eltern.

Ehrungen

  • Ernennung zum Monsignore (1986)
  • Ernennung zum Päpstlichen Hausprälaten (1992)
  • Bundesverdienstkreuz am Bande (1992)
  • „Brotteller“ (höchste Auszeichnung der Caritas in Deutschland, 1997)
  • Verleihung der Konradsplakette
  • Ehrenvorsitzender der Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg (1997)
  • Ehrenbürgerwürde von Marxzell (2003)
  • Benennung der Straße „Prälat-Axtmann-Ring“ in Pfaffenrot (2006)