Heinrich Unruh

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu:Navigation, Suche
Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn Sie Zugang zu passenden Bildern haben, deren Lizenzbedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann laden Sie sie doch bitte hoch.

Heinrich Unruh (* 7. November 1911 in Karlsruhe; † 29. März 2003 in Bruchsal) war Pädagoge und Regionalpolitiker.

Leben und Wirken

Geboren in Karlsruhe, verbrachte er die ersten zehn Jahre seines Lebens in der Südukraine. Danach kam er zurück in seine Heimatstadt und schloss die Schulzeit mit dem Abitur am Goethe-Gymnasium ab.

Es folgten zunächst ein Studium (Abschluss 1940) und verschiedene Tätigkeiten in der freien Wirtschaft. 1950 ging er in den Schuldienst und fand am Schönborn-Gymnasium in Bruchsal eine Anstellung als Lehrer für Mathematik und Physik. Nach vier Jahren wurde er dort stellvertretender Schulleiter. Im April 1962 übernahm er die Schulleitung am Justus-Knecht-Gymnasium. Zwei Jahre später wechselte er ans Karlsruher Oberschulamt und war zunächst dessen Vizepräsident, ab 1970 bis zu seiner Pensionierung 1976 dessen Präsident.

Außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit war er auch in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich engagiert:

  • Beim Baden-Württembergischen Philologenverband war er von 1961 bis 1964 Vorsitzender des Bezirks Nordbaden.
  • 1964 bis 1968 saß er für die CDU im Gemeinderat Bruchsal
  • 1976 übernahm er für drei Jahre die Leitung des Landesinstituts für Erziehung und Unterricht