Josef Kunz

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Hier unterhalb des Feldkirchle wollte Josef Kunz begraben werden.

Josef Kunz (* 18. April 1844 in Friesenheim bei Lahr; † 20. November 1925 in Bruchsal), vereinzelt auch bekannt in der Schreibweise Joseph Kunz, war ein katholischer Pfarrer.

Leben

Josef Kunz wurde im August 1868 zum Priester geweiht. 1879 kam er als Pfarrverweser nach Diersburg. 1885 wurde er an die Hofkirche berufen. 1896 wurde er schließlich Stadtpfarrer, was er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1907 blieb. 1887 gründete er in der Huttenstraße das „Vereinshaus Bruchsalia", den sich verschiedene örtliche christliche Vereine zum Treffpunkt wählten. Ein Jahr später gründete er zusammen mit Franziskanerinnen aus Gengenbach am Holzmarkt das „Marienhaus am Holzmarkt" das er zunächst aus eigenen Mitteln bestritt und aus dem später das Institut Sancta Maria hervorging.

Auf Kunz’ Initiative geht auch der Bau des Feldkirchle zurück, die dem Zweck diente, den Bruchsalern ein religiöses Ausflugsziel zu bieten.

1924 wurde ihm anlässlich seines 80. Geburtstages die Ehrenbürgerwürde verliehen.

Ehrungen


Literatur

  • Georg Manz: „Das Leben eines Priesters – Josef Kunz – Stadtpfarrer in Bruchsal“, Bruchsal 1977

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