Ernst Würtenberger

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Ernst Würtenberger, Porträit von Arnold Böcklin

Ernst Würtenberger (* 23. Oktober 1868 in Steißlingen, † 5. Februar 1934 in Karlsruhe) war ein Maler.

Leben und Wirken

Ernst Würtenbergers Vorfahren waren Alemannen aus der Gegend von Waldshut, die sich schriftstellerisch, wissenschaftlich und künstlerisch betätigten.

Die Volksschule besuchte er in Emmishofen, das Gymnasium in Konstanz. Nach Beendigung der Schule studierte er dort bei Hans Baur, ab 1888 besuchte er die Kunstakademie in München, wo er Schüler des Genre- und Historienmalers Johann Caspar Herterich sowie des Genremalers Wilhelm von Diez war. Zwischen 1894 und ’95 führten ihn Studienreisen nach Italien, in Florenz war er Schüler von Arnold Böcklin. Die Jahre 1896 und 1897 verbrachte er an der Karlsruher Kunstakademie bei Ferdinand Keller.

1901 heiratete er und ließ sich in der Schweiz nieder. Von 1914 bis 1921 war er Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Zürich, bis er 1921 als Professor für Holzschnitt, Illustration und Komposition nach Karlsruhe an die Landeskunstschule Karlsruhe berufen wurde.

Sein Bruder war Karl Maximilian Würtenberger (1872–1933), der seit 1904 an der Majolika Manufaktur tätig war.

Schriften

  • „Zeichnung, Holzschnitt und Illustration”, 1919
  • „Jean Auguste Dominique Ingres. Eine Darstellung seiner Form und seiner Lehre“, 1925

Ehrungen

1964 wurde die Ernst-Würtenberger-Straße in Knielingen nach ihm benannt.

Weblinks

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