Detlef Hofmann

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Wechseln zu: Navigation, Suche

Detlef Hofmann (* 12. November 1963 in Karlsruhe) ist ein Karlsruher Kanusportler und Stadtrat.

Leben und Wirken

Hofmann trainierte das Kanu-Fahren in der Jugend der Rheinbrüder Karlsruhe ehe er zur WSV Mannheim-Sandhofen wechselte. Dort begannen sich ab Anfang der 1980er Jahre in verschiedenen Disziplinen erste Erfolge einzustellen. Neben zahlreichen Silber- und Bronzemedaillen gewann Hofmann 19 Deutsche Meisterschaften sowie drei Weltmeisterschaften: zwei im Jahre 1991 und eine 1995. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Spielen gewann er 1996 Gold im 4er-Kajak über 1.000 Meter.

Im Herbst des selben Jahres beendete er seine aktive Laufbahn. Noch während seiner aktiven Zeit war er ehrenamtlich bei den Karlsruher Rheinbrüdern als Trainer tätig. Später wurde er Leiter des Bundesstützpunktes Mannheim-Karlsruhe und Anfang 2003 wurde er Bundestrainer des Perspektivteams, nachdem er zuvor das Angebot, Bundestrainer der Kanu-Damen zu werden, abgelehnt hatte. Weiters ist er Trainer von Weltmeister und Olympia-Dritten Björn Goldschmidt.

Seit 2004 ist Hofmann für die CDU-Mitglied im Karlsruher Gemeinderat. Daneben sitzt der zweifache Familienvater in verschiedenen Aufsichtsräten Karlsruher Institutionen und ist Botschafter der vom Württembergischen Sportverband ins Leben gerufenen Kampagne „Vorbild sein“.

Dopingsperre

1991 wurde Hofmann positiv auf Doping getestet. Hofmann bestritt die Vorwürfe und versuchte zu belegen, dass es sich um einen Messfehler handele. Sein Einspruch wurde abgelehnt und er wurde für zwei Jahre gesperrt. Als er 2003 zum Bundestrainer ernennt wurde, kam die Diskussion auf, ob er aufgrund seiner Dopingvergangenheit dafür geeignet sei.

Ehrungen

Insgesamt fünf Mal wurde Hofmann zum Karlsruher Sportler des Jahres gewählt und dafür mit der „Goldenen Pyramide" ausgezeichnet: 1987, 1989, 1992, 1996 und 1997.

Weblinks