DVB-T

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DVB-T steht für Digital Video Broadcasting-Terrestrial und ist umgangssprachlich ein Synonym für Digital Terrestrisch ausgestrahltes TV-Programm. DVB-T ermöglicht anders als beim analogen (terrestrischen) Fernsehen wesentlich mehr Kanäle bei höherer Bildqualität. Terrestrisch ausgestrahlt bedeutet, dass Sendeantennen zumeist auf Berghügeln das TV-Signal bodennah in der näheren Umgebung ausstrahlen.

Vor der Einführung von Kabelfernsehen und Satellitenfernsehen war das terrestrische Fernsehen die übliche Sendetechnik, wie sie seit der Erfindung in den 30er Jahren verwendet wird.

DVB-T erfordert allerdings – solange eingebaute digitale Receiver bei Fernsehern, Video- und DVD-Rekordern etc. kein Standard sind –, ähnlich wie beim Satellitenfernsehen, einen speziellen Empfänger, den man am Fernseher anschließt, z.B. über die Antennenbuchse oder (moderner) am sog. SCART-Anschluss.

Empfangslage in Karlsruhe

Wer in Karlsruhe sein analoges Sendersignal bisher via Antenne vom Sender Heidelberg bekam, hat nun keine analogen Sender mehr, da dieser seit Sommer 2006 nur noch DVB-T ausstrahlt. Analoger Empfang wäre vermutlich nur noch mittels Neuausrichtung der Antenne möglich. Gemäß der Empfangsprognose von ueberallfernsehen.de (s.u.) ist in Karlsruhe nur mittels Dach- bzw. Außenantenne DVB-T Empfang bereits möglich.

Am 4. Dezember 2007 wurde die Rheinschiene von Freiburg bis Karlsruhe auf DVB-T umgestellt. Fernsehprogramme, die vom Fremersberg aus mit DVB-T empfangen werden können, sind Das Erste, ZDF, die Dritten Programme (SWR, Bayerisches Fernsehen, hr-fernsehen, WDR) sowie Phoenix, ARTE, 3sat, EinsPlus, ZDFinfokanal und im zeitlichen Wechsel KI.KA und ZDFdokukanal. Die analoge Ausstrahlung von ZDF und SWR-Fernsehen wurde eingestellt.

Die Sendeanlage auf der Hornisgrinde wurde noch nicht auf DVB-T umgestellt. Von hier aus wird weiterhin „Das Erste” analog auf Kanal 9 ausgestrahlt.

Weblinks

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