Bürger für Karlsruhe

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Bürger für Karlsruhe (Kurzbezeichnung BüKA) war eine Wählergemeinschaft in Karlsruhe.

Profil

Die Wählergemeinschaft setze ihre Programmschwerpunkte auf direkte Bürgerbeteiligung durch Bürgerbefragungen und Bürgerentscheide, einen sogenannten Bürgerhaushalt und die Unabhängigkeit von etablierten Parteien. Sie nannten sich selbst „Lobby derer, die keine Lobby haben“.

Geschichte

BüKA-Vorstand 2005 (v.l.): Jürgen Wenzel, Knut Jacob, Michael Kursawe, Michael Kunz

Die BüKA wurden 2002 gegründet. Sie gingen im Wesentlichen aus dem Personenkreis der Beteiligten des Bürgerbeteiligungsverfahren „City 2015“ hervor, das sie als „Mogelpackung“ empfanden, hervor.

Bei der Kommunalwahl von 2004 bildeten sie mit der ödp die Listenverbindung BüKa/ödp. Bei der Wahl erzielte diese Listenverbindung 3,0% und einen Abgeordneten. Mitglied des Gemeinderats war zunächst Hansjörg Seckel von der ödp, der sein Mandat allerdings im Januar 2005 aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. Sein Nachfolger ist aufgrund der Stimmenanzahl Michael Kunz von den BüKA.

Am 25. Februar 2005 hatten „Bürger für Karlsruhe“ ein Bürgerbegehren zum ÖPNV unter dem Motto „U-Strab NEIN – Tram JA!“ gestartet, das erfolglos verlief.

Am 25. November 2005 nominierten die BüKA ihren Sprecher Jürgen Wenzel als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl 2006.

Die Sprecher der Wählervereinigung Bürger für Karlsruhe waren 2006 Michael Kunz, Michael Kursawe und Jürgen Wenzel.

2007 haben sich die BüKA und ihr einziger Stadtrat getrennt, so dass die Wählergruppe nicht mehr im Gemeinderat Karlsruhe (2004-2009) vertreten war.

2008 schloss sie sich mit den Freien Wählern zum Verein Freie Wähler Karlsruhe – Bürger für Karlsruhe (BüKA) zusammen.

Adresse

letzte Anschrift
Bürger für Karlsruhe (BüKA)
Rittnertstraße 66 A
76227 Karlsruhe