Valentinskirche

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St. Valentin an der Nordseite der Kirche

Die Valentinskirche ist eine Kirche im Karlsruher Stadtteil Daxlanden, sie gehört zur römisch-katholischen Seelsorgeeinheit Karlsruhe-Südwest. Sie ist die älteste katholische Kirche in Karlsruhe.

Geschichte

Im Jahr 1463 wurde die Kirche St. Valentin zur selbstständigen Pfarrkirche erhoben. Pfarrlich betreut wurde die Gemeinde von Jesuiten aus Ettlingen uns später aus Baden-Baden. Diese Kirche aus dem 15. Jahrhundert war 1651 bei einer Überflutung zerstört worden und konnte über einen längerem Zeitraum hinweg nur durch Provisorien ersetzt werden.

Das neue Kirchengebäude entstand an einem anderen Standort im Jahre 1713 nach Plänen von Johann Michael Ludwig Rohrer, wurde am 16. Juni 1715 durch den Weihbischof des Bistums Speyer, Peter Cornelius von Beyweg, geweiht. Direkt nach Fertigstellung wurde das Dach undicht. Ein mehrjähriger Streit um die Zuständigkeiten folgte. Nach einem Jagdausflug, der ihn durch Daxlanden führte, erhielt Markgraf Ludwig Georg Simpert im Jahr 1727 Kenntnis davon und veranlasste die Reparatur auf seine Kosten.

1755 wurde die Kirche um einen Turm ergänzt. Verantwortlicher Baumeister war Johann Peter Ernst Rohrer. Das Inventar wurde 1807 um drei Altäre aus dem aufgelösten Kapuzinerkloster Baden-Baden ergänzt. Diese waren um 1760 geschaffen worden.

1835 folgte durch Johann Ludwig Weinbrenner eine Erweiterung sowie der Einbau einer Empore.

1964-66 folgte eine umfassende Umgestaltung des Innern. Im Zuge dessen wurde der Taufstein aus dem Jahr 1773 in die Heilig-Geist-Kirche versetzt. Der auf diese Weise schlichter als zuvor gestaltete Kirchenraum erhielt im Juli 2007 einen an diese Neugestaltung angepassten Kreuzweg aus der Werkstatt von Barbara Jäger.

Das Wegkreuz davor auf dem Platz ist ein Kulturdenkmal aus dem Jahre 1816.

Adresse

Kirche St. Valentin
Inselstraße 25
76189 Karlsruhe
(H)  nächste Haltestelle: Hammweg   

Lage

Neben ihr befindet sich der St. Valentin-Platz mit dem Kriegerdenkmal Daxlanden, die Inselstraße und in ihrer unmittelbaren Nähe der Schlaucherplatz.

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Literatur

siehe auch

Weblinks