Schwarzwaldhochstraße

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Die Braune Tafel "Schwarzwaldhochstraße" bei Neuweier

Die Schwarzwaldhochstraße ist eine Ferienstraße im Schwarzwald.

Die Schwarzwaldhochstraße ist auch eine viel befahrene, daher auch unfallträchtige, Motorradstrecke. Eine große Anzahl von Hotels wirbt hier inzwischen mit Bezeichnungen wie "Biker-Hotel" oder "bikerfreundlich".

Geschichte

Sie wurde am 8. November 1930 eröffnet. Grund für ihren Bau war die militärstrategische Bedeutung, doch öffentlich wurde sie als Aussichtsstraße für den damals beginnenden Autotourismus propagiert. Die Schwarzwaldhochstraße ist heute ein Teil der B 500.

Die Schwarzwaldhochstraße beginnt in Baden-Baden und steigt zunächst steil zum Hauptkamm des Nordschwarzwalds hinauf, den sie bei der Bühlerhöhe erreicht. Ab der Bühlerhöhe verläuft die Hochstraße auf 800 bis über 1.000 Meter über dem Meeresspiegel an verschiedenen Höhenhotels vorbei, zum Beispiel Kurhaus Plättig und Kurhaus Sand. Zwischen Hundseck und Unterstmatt ist eine große Sturmwurffläche im Wald zu sehen, die durch den Orkan Lothar am 26. Dezember 1999 entstanden ist. Vorteil des Sturms: Von dort hat man einen guten Blick über das Rheintal bis zu den Vogesen. Unterhalb der Hornisgrinde erreicht die Straße den Mummelsee. Über Ruhestein und die Höhenzüge des Schliffkopfs, der Zuflucht und des Kniebis führt die gut ausgebaute Straße schließlich nach Freudenstadt.

Bilder

Literatur

Ernst Kafka: „Die Schwarzwaldhochstraße: Geschichte und Geschichten”. Erschienen 2007. ISBN 978-3981038514

Weblinks