Naturlehrpfad Zeutern

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Informationstafel (Juni 2010 abgebaut).

Der Naturlehrpfad im Gewann Spermel, südlich von Stettfeld und Zeutern, erklärt mit Informationstafeln den Wald, Weinbau und Hohlwege.

Der Naturlehrpfad wurde in den Jahren 2009/2010 überarbeitet und als Naturlehr- und Erlebnispfad mit einer geänderten Wegführung im Juni 2010 eröffnet. Dieser „alte” Weg ist aber immer noch begehbar und interessant.

Lage und Anfahrt

Der Lehrpfad kann von verschiedenen Punkten begonnen werden. Beschrieben wird hier der Weg vom Parkplatz der Grillhütte bei Stettfeld aus.

Der Parkplatz liegt östlich des Ortes am Rosenberg. Er ist über die Ringstraße erreichbar.

Von der B 3 am südlichen Ortsende in östlicher Richtung auf die Ringstraße abbiegen. Nach 40 m ein Knick nach rechts und der Ringstraße weitere 300 m bis zum Scheitelpunkt folgen. Hier zweigt die Hubert-Meisel-Straße das zweite Mal nach rechts (Süden) ab. Zum Abzweig zur Grillhütte sind noch weitere 350 m auf der Ringstraße zu fahren.

Von der Zeutener Straße (L 552) biegt die Ringstraße in südliche Richtung ab. Bis zum Abzweig zur Grillhütte sind es 410 m.

Der Abzweig ist ein Wirtschaftsweg, der für den allgemeinen Verkehr gesperrt ist. Erlaubt ist die Zufahrt zum 950 m entfernten Grillplatz auf dem Rosenberg. An dem Weg stehen auch die ersten fünf Stationen des Kreuzweges in Stettfeld.

Dieser Ort im Stadtplan:

Zeichen 224.svg  nächste Haltestelle: Stettfeld Bahnhof oder Zeutern Bahnhof     

Verlauf

Vom Parkplatz geht man 100 m Richtung Westen zum Anfahrtsweg zurück, dann Richtung Süden an einem Funkmast und Wasserbehälter vorbei.

An der nächsten Wegkreuzung stand die erste Informationstafel (siehe Bild oben rechts) zu dem 5 km langen Naturlehrpfad „Wald-, Hohlwege- und Weinlehrpfad”.

Der Weg führt nun auf der alten Römerstraße am Waldrand entlang. Auf Tafeln werden Bäume und Sträucher erklärt. Nach 1.250 m wird der Einstieg der Altackerhole erreicht. Man bleibt aber auf dem Weg am Waldrand und kommt an Tafeln zum Weinanbau vorbei, bis nach weiteren 770 m die nächste Wegekreuzung kommt. Geradeaus geht es zum Festplatz Himmelreich.

Der Naturlehrpfad geht nun bergab und nach 80 m beginnt linker Hand die Hirschhohl. Die erste Teil der Hirschhohl endet nach 200 m an einem Witrschaftsweg. Zum Beginn des unteren Teiles der Hohle steht eine Warntafel zu den möglichen Gefahren in der Hohle. Dieser Teil ist nicht mit einem Kinderwagen befahrbar und bei Glätte und Nässe mit Vorsicht zu begehen. Die nächsten 430 m sind ein beeindruckendes Beispiel eines Hohlweges. Der Hohlweg endet an der Aue in Zeutern.

Hier kann der Naturlehrpfad beendet oder auch begonnen werden. Parkplätze gibt es am Friedhof in Zeutern.

Die nächsten 300 m folgt man in westlicher Richtung der Straße Aue bis zum Beginn der Altackerhole.

Mit dem Einstieg in die Altackerhole geht es wieder bergan. Nach 360 m wird die Hohle flacher und man findet linker Hand im Feld eine weiter Senke. Wieder zurück, geht es weiter bergan bis zur Römerstraße am Waldrand. Die Altackerhole ist insgesamt 1.100 m lang.

Auf der Römerstraße geht es zum Ausgangspunkt zurück.


Umgebung

200 m westlich der Altackerhohle verläuft die 350 m lange Spermelhohle. An ihrem Anfang ist ein Bouleplatz.

Dieser Ort im Stadtplan:

Siehe auch

Literatur

Seite 339-344 in: „Hohlwege. Entstehung, Geschichte und Ökologie der Hohlwege im westlichen Kraichgau“ von Bärbel Baier, (Hrsg.) R. Wolf, D. Hassler, Ubstadt-Weiher, verlag regionalkultur, 1993, (Beihefte zu den Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg ; 72) ISBN 3-929366-02-9