Markthalle

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Disambig-50px.png Dieser Artikel behandelt die ehemalige Markthalle in Karlsruhe; für weitere in der Region Karlsruhe siehe Überblick Markthallen.

Ehemalige Markthalle in der Kriegsstraße um 1960

In Karlsruhe gibt es heutzutage keine Markthalle mehr, dieser Artikel beschreibt die damalige Markthalle.

Geschichte

Bereits 1867 hatte der Bankier Heinrich Vierordt der Stadt 60.000 Gulden für eine Markthalle vermacht, aber die Marktfrauen lehnten eine Markthalle ab.

Einige Jahrzehnte später wurde am 25. Oktober 1934 erstmals die erste Karlsruher Markthalle geöffnet. Sie lag am Nordende der Südstadt, an Stelle des früheren Hauptbahnhofs und heutigen Badischen Staatstheaters. Dabei nutzte die Halle auch Teile des ehemaligen Bahnhofsgebäudes.

Im Sommer war es dort angenehm kühl und im Winter nicht so kalt. Die Bewohner der Südstadt kauften dort regelmäßig ein. Die Geflügelabteilung war im hinteren Teil der Markthalle untergebracht. Im südlichen Teil der Halle befand sich der Kleinmarkt. Dieser wurde 1969 auf Beschluss des Wirtschaftsförderungsausschusses aus der Halle auf den Werderplatz verlegt.

Im Frühjahr 1967 wurde das alte Bahnhofsgebäude, welches auch als „kleine Markthalle“ bezeichnet wurde und direkt an der Kriegsstraße lag, abgerissen, um Platz für den Verkehr auf der Straße zu schaffen. Die Zugänge zur großen Markthalle vom ehemaligen Bahnhofsgebäude wurden zugemauert und verputzt. Die große Markthalle blieb noch erhalten und fungierte während der Bundesgartenschau als Busbahnhof.

Vom 23. September bis 29. Oktober 1967 fand die 15. „Ausstellung Karlsruhe” des Deutschen Künstlerbunds in der alten Markthalle sowie im Badischen Kunstverein statt.

Am 15. Februar 1970 wurde der Betrieb in der Markthalle eingestellt. Darauf folgte der Abriss der Markthalle, um den Bau des Badischen Staatstheaters zu ermöglichen. Den Bürgern wurde baldiger Ersatz versprochen, der dann am Weinweg entstand: der Großmarkt Karlsruhe für Wiederverkäufer.

Weblinks