Leopold von Pezold

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Leopold Diedrich Ernst v. Pezold (* 6. Juli 1832 in Fellin, Livland; † 22. April 1907 in Karlsruhe) war ein deutsch-baltischer Maler, Kunsthistoriker, Journalist und Schriftsteller.

Der königlich-preußische Sanitätsoffizier Dr. Hans v. Pezold (1870–1935) war sein Sohn.

Leben und Wirken

In den 1840er Jahren lebte v. Pezold in St. Petersburg und studierte in den 1850ern zunächst in Dorpat (Estland) Theologie und Geschichte, dann in Düsseldorf Malerei.

Leopold v. Pezold schrieb unter anderem für die Badische Landes­­­zei­tung und unterrichtete Literatur und Ästhetik an der Malerinnenschule.

Wohnhaus Beiertheimer Allee 28

Das „Adressbuch von bildenden Künstlern der Gegenwart“ führt ihn im Jahr 1898 mit dem Eintrag

„Pezold, Leopold v, M., Karlsruhe, Beierttheim, Allee 28.“ (Seite 192).[1]

Im Alter von 74 Jahren starb er in Badens Hauptstadt.

Schriften

  • Die Öffentlichkeit in den Baltischen Provinzen, Leipzig 1870[2]
  • Bildhauer oder Architekt? ein Beitrag zur Karlsruher Denkmalsfrage, Karlsruhe 1888 bei Macklot[3]
  • Karls­ru­her Erinne­run­­gen und Wünsche, 1895
  • Schattenrisse aus Revals Vergangenheit, Reval 1901[4]
  • Vor vierzig Jahren – Erinnerungen eines ehemaligen Karlsruher Kunstschülers, Karlsruhe 1903[5]
  • Zur Geschichte der »Rigaschen Zeitung«, Riga 1907

Zudem veröffentlichte er im Jahr 1896 Gedichte.

Ehrungen

  • Ehrenmitgliedschaft der Estnischen Literaturgesellschaft

Literatur

  • Artikel Leopold von Pezold in „Badische Biographien“, Band 6, 1935
  • Leopold von Pezold, in: „Baltische Maler und Bildhauer des XIX. Jahrhunderts: biographische Skizzen mit den Bildnissen der Künstler und Reproductionen nach ihren Werken“ von Wilhelm Neumann, 1902, Seite 122[6]
  • Arthur Böhtlingk: Leopold v. Pezold, gest. 22. April 1907, Nachruf („Portrait mit Lebensbild“), in: „Heimatstimmen“, Seiten 24 – 42[7]
  • Bernd Koch: Leopold von Pezold, in: „Beiträge zur Geschichte der Kunst im Ostseeraum“, Bad Homburg 1985, Seiten 222 – 226[8]
  • derselbe mit Detlev Stiebeling und Annegret Koch: Aus dem Nachlaß Leopold von Pezolds, in: „Jahrbuch des baltischen Deutschtums“, 33: 1986 (1985), Seiten 103 – 115[8]
  • Eintrag Pezold, Leopold von, Redakteur, Maler in: „Die deutschsprachige Presse: Ein biographisch-bibliographisches Handbuch“, herausgegeben von Bruno Jahn, Band 2 (M–Z), 2005, Seite 798[9]

Weblinks

Fußnoten

  1. vgl. der betreffende Ausschnitt in der Google-Buchsuche
  2. digitalisiert bei Google Books:
  3. Leopold v. Pezold: „Bildhauer oder Architekt?“, digitalisiert bei Google Books
  4. Leopold v. Pezold: „Schattenrisse aus Revals Vergangenheit“, digitalisiert bei Google Books
  5. Leopold v. Pezold: „Vor vierzig Jahren“, digitalisiert bei Google Books
  6. auszugsweise online bei google books
  7. Jahresberichte der Geschichtswissenschaft, Band 31, Seite 34
  8. 8,0 8,1 aufgeführt in: „Zeitschrift für Ostforschung: Länder und Völker im östlichen Mitteleuropa“, Band 35 (1986), Seite 614
  9. auszugsweise online bei google books