Johann-Daniel-Schöpflin-Preis

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Der Johann-Daniel-Schöpflin-Preis ist eine Ehrung des Fördervereins des Generallandesarchivs Karlsruhe.

Damit ausgezeichnet werden herausragende akademische Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaft und der Historischen Hilfswissenschaften, die unter Verwendung von Quellen des Generallandesarchivs Karlsruhe entstanden sind. Er wurde 2008 zum ersten Mal verliehen. Angestrebt ist ein zweijähriger Rhythmus. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

Der Name des Preises geht auf Johann Daniel Schöpflin (1694–1771) zurück, Begründer der oberrheinischen Landesgeschichtsforschung und Verfasser der Badischen Geschichte.

Preisträger

  • 2019: Dr. Frédéric Stroh für seine Straßburger Dissertation „Justice et homosexualité sous le national-socialisme. Etude comparée du pays de Bade et de l’Alsace“. Förderpreis: Frau Laila Baur für ihre Heidelberger Masterarbeit „Die Trauer um Karoline Luise von Baden. Emotionalisierung, Intimisierung und Individualisierung im späten 18. Jahrhundert“.
  • 2017: Dr. Duncan Hardy für seine Oxforder Dissertation „Associative political culture in the Holy Roman Empire: the Upper Rhine, ca. 1350-1500“; der erstmals verliehene Förderpreis ging an Vanessa Hilss.
  • 2015: Dr. Daniela Blum für ihre Tübinger Dissertation „Modus Convivendi. Konfessionelle Koexistenz, Konflikte und Kooperation in der Reichsstadt Speyer in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts“.
  • 2012: Dr. Tessa Rosebrock für ihre Berliner Dissertation über „Kurt Martin und das Musée des Beaux-Arts de Strasbourg. Museums- und Ausstellungspolitik im ‚Dritten Reich‘ und in der unmittelbaren Nachkriegszeit“.
  • 2010: Dr. Susan Richter für ihre Dissertation zum Thema „Fürstentestamente der Frühen Neuzeit“.
  • 2008: Phaleristiker Dr. Lars Adler M.A. für seine 400-seitige Doktorarbeit (2006) zum Thema „Die Ordensstiftungen der Markgrafen von Baden 1584–1803”.

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