Hermine Maierheuser

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Hermine Maierheuser, 70jährig

Hermine Berta Maier-Heuser (* 22. Oktober 1882 in Linkenheim, † 23. Juni 1968 in Karlsruhe), geborene Heuser, war eine Linkenheimer Dichterin. Sie publizierte unter dem Namen „Maierheuser“.

Lebenslauf

Am 22. Oktober 1882 wurde Hermine Heuser in Linkenheim (heute zu Linkenheim-Hochstetten) geboren.

Sie verbrachte dort auch ihre Kindheit und Jugendzeit und begann schon früh über die Landschaften des Rheins Gedichte zu schreiben.

Nachdem sie erfolgreich das Lehrerinnenseminar absolviert hatte, fand sie zunächst eine Anstellung als Pädagogin in Adlesheim/Odenwald. Dort lernte sie auch Karl August Maier kennen, ihren späteren Mann.

1925 wurde ihr erstes größeres Buch „Vertraute Stunden mit Hans Thoma“ veröffentlicht. Es folgten weitere Werke, Gedichtsbände und Essays in Zeitungen und Zeitschriften. Ihre meisterliche Höhe erreichte Hermine Maierheuser mit dem Roman Bärbel von Ottenheim. Das Werk erschien 1939 und hatte sofort großen Erfolg, auch Verfilmungspläne lagen vor.

Am 23. Juni 1968 starb Hermine Maierheuser in Karlsruhe an Herzversagen.

Der Nachlass der „Dichterin vom Oberrhein“ wird vom Enkel Karlheinz Strümpel aus Karlsruhe verwaltet.

Werke

  • Vertraute Stunden mit Hans Thoma, 1925
  • Das Album der Rosinenbas, Erzählungen, 1929
  • Heiteres und Ernstes um Hans Thoma
  • Zeitlied der Unzeit, 1931
  • Der Dreizack, 1937
  • Bärbel von Ottenheim – Ein Roman vom Oberrhein, 1939
  • Venusmenschen, 1940
  • Tauchfahrt ins Unendliche, Roman, 1943
  • Das Unverzeihliche, 1951
  • Erlöster Klang, Geigenbauerroman, 1953
  • Das kleine Perlwunder, Roman, 1957

Literatur

Ehrungen

Am 22. Oktober 1962 wird zu ihrem achtzigsten Geburtstag in Linkenheim die Hermine-Maierheuser-Straße benannt.

Weblinks