Christian Feigler

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Christian Feigler war ein Hofbuchbinder, Hoflieferant und Verleger in Karlsruhe.

Werbung auf einem Pappfoto

Leben und Wirken

Der Buchbinder Christian Feigler wird 1823 im Karlsruher Adressbuch in der Herrenstraße 12 erwähnt. Nach zahlreichen Umzügen befindet sich seine Werkstatt 1846, mittlerweile zum Hofbuchbinder ernannt, in der Langen Straße 128. 1862 zieht er in die Herrenstraße 21 um. Dort erweitert er mit seinem Sohn Karl, der ab 1870 als Buchbinder bei ihm arbeitet, seine Buchbinderei und firmiert unter "Hoflieferant C. Feigler Buchbinderei und Galanteriewaren". 1876 wird er zum letzten Mal im Adressbuch erwähnt.

Nachfolge

Sein Sohn Karl Feigler führt das Geschäft bis 1923 weiter und vertreibt unter anderem als "Verlag der Karlsruher Ansichten C. Feigler Karlsruhe Herrenstr. 21" Kabinett-Fotos von Karlsruhe, die sich auch im Buch Die Haupt- und Residenzstadt Karlsruhe, einem Reiseführer von 1898, wiederfinden.

Bei der „Allgemeinen Kunst- und Gewerbe-Ausstellung für das Großherzogtum Baden" 1877, die in der Festhalle stattfand, war Buchbinder Karl Feigler mit zahlreichen Arbeiten vertreten. Neben feiner Bildermappen und Alben, einer Kollektion feiner Rahmen für Bilder, zwölf Jahrgänge „Gartenlaube" gebunden, eine Auswahl Gesang- und Gebetbücher in verschiedenen feinen Einbänden zeigte er auch Fassungen für Bilder und Photographien. Karl Feigler wurde für seine Arbeiten mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.

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