Caroline Y. Robertson-von Trotha

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Caroline Y. Robertson-von Trotha (* 22. Februar 1951 in Glasgow, Schottland) ist eine schottische Soziologin und Kulturwissenschaftlerin, die in Karlsruhe tätig ist.

Leben

Prof. Robertson-von Trotha 2013 mit Bürgermeister Jäger, dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter von Japan in der Bundesrepublik Deutschland Takeshi Nakane, der Ersten Vorsitzenden der DJG Teruko Matsushima-Fritz sowie dem Präsidenten der Association Franco-Japonaise de Nancy Jean-Luc Contet-Audonneau bei der traditionellen Fassöffnung auf dem Empfang der DJG Karlsruhe anlässlich deren zwanzigjährigen Bestehens.

Caroline Y. Robertson-von Trotha beendete im Jahr 1967 ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau und zog 1969 nach Deutschland. An der Universität zu Heidelberg studierte sie Politologie und Soziologie von 1972 bis 1974. Außerdem studierte sie an der Universität Karlsruhe (TH) Soziologie, Philosophie und Geschichte. Nachdem sie das Stipendium der Peter-Fuld-Stiftung erwarb, promovierte sie 1990 zum Doktor der Philosophie. Ihre Habilitation schloss sie 2004 an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe (TH) ab. Drei Jahre später wurde sie vom Rektor zur apl. Professorin ernannt.

Bereits 1989 war Caroline Y. Robertson-von Trotha Gründungsmitglied des Interfakultativen Instituts für Angewandte Kulturwissenschaft der Universität Karlsruhe (TH), an welchem sie von 1990 bis 2002 Geschäftsführerin war. Ab 2002 wurde sie dann Gründungsdirektorin des Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Seit dem Jahr 2008 ist Frau Robertson-von Trotha Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung Karlsruhe e.V. (AWWK). Im Fachausschuss Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission ist sie seit 2009 stellvertretende Vorsitzende. Im Jahr 2011 wurde sie Sprecherin des KIT-Kompetenzfelds „Kulturerbe und sozialer Wandel“ und 2012 des KIT-Kompetenzbereichs „Technik, Kultur und Gesellschaft“. Ein Jahr später wurde sie Vorsitzende des Wissenschaftlichen Initiativkreises Kultur und Außenpolitik (WIKA) am Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). Ab 2014 ist sie im Beirat des Internationalen Wirtschaftsforums Baden-Baden. Zudem ist sie seit 2015 Gründungsmitglied der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft e.V.

Forschung

Die Forschung von Robertson-von Trotha umfasst fünf Forschungsschwerpunkte. Der erste ist dabei „Multikulturalität und Integrationspolitik“, wobei der zweite „Globalisierung und kultureller Wandel, Internationalisierung“ lautet. Des Weiteren spezialisiert sie sich auf „fachübergreifende Lehre und interdisziplinäres Lernen“ sowie „Theorie und Praxis der Öffentlichen Wissenschaft“. Der letzte ihrer Forschungsschwerpunkte ist die „kulturelle Überlieferung“.

Schriften

Herausgeberschaft dreier Schriftenreihen

Monografien

  • Dialektik der Globalisierung. Kulturelle Nivellierung bei gleichzeitiger Verstärkung kultureller Differenz, Karlsruhe 2009.
  • Ethnische Identität und politische Mobilisation. Das Beispiel Schottland, Baden-Baden 1991.

Aufsätze

  • Öffentliche Wissenschaft im Spiegel der Web 2.0-Kultur, in: dies./Jesús Muñoz Morcillo (Hrsg.): Öffentliche Wissenschaft und Neue Medien. Die Rolle der Web 2.0-Kultur in der Wissenschaftsvermittlung, Karlsruhe 2012, S. 19–35.
  • Rechtsextremismus in Deutschland und Europa. Einleitende Anmerkungen, in: dies. (Hrsg.): Rechtsextremismus in Deutschland und Europa. Rechts außen – Rechts ‚Mitte‘? (= Kulturwissenschaft interdisziplinär, Bd. 7), Karlsruhe 2011, S. 11–18.
  • Europe: Insights from the Outside. An Introduction, in: dies. (Hrsg.): Europe: Insights from the Outside (= Kulturwissenschaft interdisziplinär/Interdisciplinary Studies on Culture and Society, Bd. 5), Karlsruhe 2011, S. 9–17.
  • Cultural Heritage: Dilemmas of Preservation in the Midst of Change, in: Oliver Parodi/Ignacio Ayestaran/Gerhard Banse (Hrsg.) – Sustainable Development – Relationships to Culture, Knowledge and Ethics. (= Karlsruher Studien Technik und Kultur Bd. 3), Karlsruhe 2011, S. 175–186.
  • Kulturerbe – Dilemmata des Bewahrens im Wandel, in: Oliver Parodi/Gerhard Banse/Axel Schaffer (Hrsg.): Wechselspiele: Kultur und Nachhaltigkeit. Annäherungen an ein Spannungsfeld, Berlin 2010, S. 263–274.
  • Ist der Tod bloß der Tod? Tod und Sterben in der Gegenwartsgesellschaft – ein thematischer Umriss. In: Schulmagazin 5-10, 11, 2009, 77. Jg., S. 7–9.
  • Schlüsselqualifikationen revisited. Ein altes Thema in Zukunftskontexten, in: dies. (Hrsg.): Schlüsselqualifikationen für Studium, Beruf und Gesellschaft. (= Problemkreise der Angewandten Kulturwissenschaft, Bd. 14), Karlsruhe 2009, S. 17–58.

Herausgeberschaften

  • Celebrity Culture. Stars in der Mediengesellschaft (= Kulturwissenschaft interdisziplinär, Bd. 9), Baden-Baden 2013.
  • Organised Crime. Dark Sides of Globalisation (= Kulturwissenschaft interdisziplinär/Interdisciplinary Studies on Culture and Society, Bd. 8), Baden-Baden 2012.
  • (zusammen mit Jesús Muñoz Morcillo): Öffentliche Wissenschaft und Neue Medien. Die Rolle der Web 2.0-Kultur in der Wissenschaftsvermittlung., Karlsruhe 2012.
  • (zusammen mit Robert Hauser): Neues Erbe. Aspekte, Perspektiven und Konsequenzen der digitalen Überlieferung (Kulturelle Überlieferung – digital 1), Karlsruhe 2011
  • Rechtsextremismus in Deutschland und Europa. Rechts außen – Rechts ‚Mitte‘? (= Kulturwissenschaft interdisziplinär, Bd. 7), Karlsruhe 2011.
  • 60 Jahre Studium Generale und 20 Jahre Angewandte Kulturwissenschaft an der Universität Karlsruhe (TH), Karlsruhe 2009.
  • Tod und Sterben in der Gegenwartsgesellschaft. Eine interdisziplinäre Auseinandersetzung (= Kulturwissenschaft interdisziplinär, Bd. 3), Baden-Baden 2008 Die Dialektik der Globalisierung. Kulturelle Nivellierung bei gleichzeitiger Verstärkung kultureller Differenz, Karlsruhe 2009.

Weblinks