Schlaucherplatz
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Der Schlaucherplatz ist ein Platz in Karlsruhe Daxlanden.
Beim Christkindlsmarkt der Kohlebucklerschaft, bei der Hexenbesenverbrennung und dem Narrenbaumstellen kommt dem Platz eine besondere Bedeutung zu.
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Lage
An diesem Platz treffen die Straßen Inselstraße und Hahnenstraße zusammen. In der unmittelbaren Nähe befindet sich die katholische Kirche St. Valentin und der St. Valentin-Platz.
Dieser Ort im Stadtplan:
- Yellowmap-Stadtwikiplan (auch mit Luftbild)
- 2009er Karlsruher Onlinestadtplan (und als farbiges Orthobild von 2008)
Geschichte
Auf dem Platz stand früher ein „Schlaucher” als Holzfigur mit Schlapphut und Angel, geschnitzt von Jens Marco Galeani. An einem Sonntag im August 2004 wurde er aufgestellt, gestiftet vom Metzgermeister Michael Bayer. Er war beliebt bei der Bevölkerung, aber nicht bei der Stadtverwaltung. Ein Dekret vom damaligen Kulturbürgermeister Ullrich Eidenmüller entzog der Figur ihre Aufenthaltserlaubnis, in der Adventszeit 2004 wurde sie entfernt, aber im Juni 2005 noch mal aufgestellt, bis sie einige Wochen später von Galeani und Bayer wieder entfernt wurde.
Inzwischen steht die Figur in der Nähe des Platzes, und Mitte 2009 läuft ein neuer Gestaltungswettbewerb, der bis Ende 2009 entschieden sein sollte. Allerdings lehnten die Bürger die Skulptur mit dem Schlauchboot auf dem Kopf, für die sich die städtische Kunstkommission ausgesprochen hat, ab. Anfang Dezember 2009 hatten sie sich dann mit Bürgermeister Wolfram Jäger darauf geeinigt, dass sie selbst bestimmen dürfen, welche Figur aufgestellt wird. Wahrscheinlich müssen sie die Figur aber auch selbst bezahlen, denn die Stadt hat angekündigt, sich an den Kosten nicht beteiligen zu wollen[1].
Platzname
Der Platz wurde 1988 benannt. Als „Schlauch“ bezeichnet man in Daxlanden einen versumpften Abzugsgraben. Weil sie in diesen Gräben Fische fingen, wurden die Daxlander von ihren Nachbarn als Schlaucher bezeichnet.
Fußnoten
- ↑ BNN vom 10. Dezember 2009, Seite 21
del.icio.us
Mr.Wong
