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Saline Bruchsal

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In der Saline Bruchsal wurde im 18. und 19. Jahrhundert Salz gewonnen.

1721 ließ der Fürstbischof von Speyer Kardinal Hugo Damian von Schönborn an den Solequellen im Norden Bruchsals ein Siedehaus errichten. Das Salzwerk erhielt das Monopol im Fürstbistum und die Saline erlebte um die Mitte des 18. Jahrhunderts eine Blütezeit. Von Schönborns Nachfolger Franz Christoph von Hutten ließ am 25. Juni 1748 den Grundstein zu einer Saline in der südlichen Vorstadt von Bruchsal legen. Allerdings nahm der Salzgehalt der Quellen mit zunehmender Beanspruchung immer mehr ab und Anfang des 19. Jahrhunderts verlor die Saline an Bedeutung. Bruchsal gehörte nunmehr zum Großherzogtum Baden, und die Saline trat in Konkurrenz zu den Staatsalinen in Rappenau und Dürrheim.

1945 wurden die letzten Reste der Saline bei einem Bombenangriff zerstört. Im Bruchsaler Schloss hatte ein Bild der Saline im Deckenfresko des Kuppelsaales existiert, welches aber demselben Bombenangriff zum Opfer fiel.

Heute erinnert in Bruchsal nur noch die Salinenstraße an die ehemalige Salzproduktion.

Literatur

  • Alte Salinen in Mitteleuropa: zur Geschichte der Siedesalzerzeugung vom Mittelalter bis zur Gegenwart von Hans-Heinz Emons und Hans-Henning Walter. Leipzig: Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, 1988, S. 200, ISBN 3-342-00352-9

Siehe auch

  • Saline Bruchsal

Weblinks

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